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KSC mit frühestem Bundesliga-Trainingsbeginn | 2007-05-30


Düsseldorf - Die Profis der 18 Bundesliga-Clubs dürfen sich im Durchschnitt etwas länger erholen als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Der Urlaub beträgt jährlich mindestens 24 Werktage, heißt in Paragraf 3 des Mindesturlaubsgesetzes für Arbeitnehmer.

Etwa 30 Tage werden zwischen dem letzten Spiel und der ersten Übungseinheit vor der neuen Saison regelmäßig gewährt. Sogar 35 Tage dürfen die badischen Aufsteiger des Karlsruher SC die Seele baumeln lassen, ehe Chefcoach Edmund Becker am 24. Juni wieder zur Arbeit bittet und den Konkurrenten damit um mindestens einen Tag voraus ist. Ganz ohne Auflagen entließ Becker sein Team nach dem Zweitliga-Finale am 20. Mai allerdings nicht in die Freizeit. Jeder habe ein kleines Programm mitbekommen - Becker erwartet Freiwilligkeit mit der Konsequenz, dass die Spieler in einer vernünftigen körperlichen Verfassung aus den Ferien kommen.

Am spätesten dran sind die Fußballer von Werder Bremen, Bayer 04 Leverkusen, des Hamburger SV und von Eintracht Frankfurt. Dort beginnt erst am 2. Juli die Vorbereitung auf die 45. Bundesligasaison. Meister-Trainer Armin Veh entließ die Profis des VfB Stuttgart nach dem verlorenen Pokalfinale bis zum 29. Juni in den Urlaub, den der Coach in Spanien verbringt.

Wie in der Schlusstabelle 2006/2007 ist Schalke 04 bei der Wiederaufnahme des Trainings ebenfalls Zweiter (25. Juni). Am gleichen Tag starten auch Hertha BSC, Hannover 96 und Arminia Bielefeld in die Vorbereitung. Hans Meyer, Trainer von Pokalsieger 1. FC Nürnberg, ist noch nicht schlüssig, ob er seine Kicker am 24. oder 25. Juni wiedersehen will. In Bochum (26. Juni) und beim VfL Wolfsburg - mit einem neuen Haupt-Übungsleiter am 27. Juni - sind die terminlichen Verhältnisse klar. Zeitgleich mit Stuttgart starten Bayern München und Energie Cottbus. In Duisburg, Rostock und bei Borussia Dortmund ist der 1. Juli als Trainingsstart fixiert.

Bei der Auswahl der Trainingslager verhielten sich die Vereine bodenständig. Exotische Reiseziele gibt es nicht, Heimatnähe ist angesagt. Zwölf Mal fiel die Entscheidung auf zentrale Maßnahmen in Deutschland, acht Mal ist Österreich angesagt, drei Mal geht es in die Schweiz. Ein Teil der Chefcoaches gestaltet die Vorbereitung in zweigeteilten Trainings-Camps.


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