Wolfsburg - Felix Magath soll bei seiner neuen Aufgabe als Cheftrainer und Sportdirektor beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg Zeit für den erhofften Aufschwung bekommen.
Der neue Vizepräsident des Aufsichtsrates, Stephan Grühsem, erwartet vom neuen sportlichen Leiter vor allem eine klare Philosophie bei der Umsetzung der mittel- und langfristigen Ziele. Es soll ein Gebilde entstehen, das Zukunft hat, sagte der 44 Jahre alte Generalbevollmächtigte der Volkswagen AG für Konzernkommunikation der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung.
Als wichtigstes Ziel für die kommende Saison nannte Grühsem, zu keiner Zeit etwas mit dem Abstieg zu tun zu haben. Magath solle für einen attraktiven Fußball sorgen, der wieder mehr Zuschauer in die Volkswagen Arena lockt, und als Nachwuchschef auch die stärkere Einbeziehung von Talenten aus dem eigenen Nachwuchs fördern.
In der Folge soll in Wolfsburg auch das internationale Fußball-Geschäft wieder ein Thema werden. Wir bauen jetzt keine Luftschlösser. In der zweiten Stufe darf man natürlich von der Teilnahme am UEFA-Cup sprechen, aber das ist ein mittelfristiges Ziel. Wir machen jetzt kein Ballyhoo und reden von der Champions League, versicherte Grühsem.
Magath wird sein Amt in Wolfsburg am 15. Juni antreten. Der 53 Jahre alte Fußball-Lehrer hat sich für drei Jahre bis zum Saisonende 2010 an den VfL gebunden, der sich am Ende der vergangenen Saison von Trainer Klaus Augenthaler getrennt hatte.
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