München - Fußball-Nationalspieler Claudio Pizarro ist trotz seiner Kopfverletzung nach München zurückgekehrt und wird in der bayerischen Landeshauptstadt operiert werden,teilte Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß auf dpa-Anfrage mit.
Offenbar geht es dem Stürmer, der sich am 9. Juli in Südamerika verletzt hatte, auch besser als zunächst befürchtet. Wir hoffen, dass er in einer Woche mit dem Lauftraining anfangen und in vier, fünf Wochen wieder spielen kann, kündigte Hoeneß ein Comeback des Peruaners in absehbarer Zeit an.
Pizarros Vater hatte am Vortag in Lima mitgeteilt, dass sein Sohn nach den Beratungen der Ärzte in Deutschland operiert wird. Auch ein Spezialist aus München war auf Veranlassung des FC Bayern nach Lima gereist. Peruanischen Medienberichten zu Folge hat Pizarro bei einem Spiel der Peruaner bei der Südamerikameisterschaft eine Schädelfraktur erlitten.
Nach Angaben von Pizarros Vater ist die Operation notwendig, damit er vollständig genesen und wieder ohne jede Einschränkung Fußball spielen kann. Ernsthafte Gefahr bestehe nicht, weil es keine innere Blutung gebe, hieß es weiter in den Medien.
Der 25-jährige Fußball-Profi hatte die vergangenen Tage in einem Krankenhaus in Lima verbracht. Er hatte sich aber selbst telefonisch zwei Mal beim FC Bayern München gemeldet. Er war frohen Mutes, berichtete Hoeneß von einem der Telefonate.
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