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UI-Cup: Deutsches Trio mit guten Aussichten | 2004-07-18


Düsseldorf - Das deutsche Bundesliga-Trio im UI-Cup strebt der Qualifikation für den UEFA-Pokal entgegen. Der Hamburger SV, Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 haben sich eine gute Ausgangsposition für den Sprung in die Halbfinal-Runde verschafft.

Die besten Voraussetzungen dafür haben die Gelsenkirchener nach ihrem 5:0-Erfolg über Vardar Skopje. Aber auch der BVB (1:0 in Genk) und der HSV (2:2 in Thun) stehen vor lösbaren Aufgaben im Rückspiel. Theoretisch können sich alle drei deutschen Clubs für die erste Hauptrunde im UEFA-Cup qualifizieren, da sie in den letzten beiden Runden nicht aufeinander treffen können.

Der neue Schalke-Star Ailton hat schon mit dem ersten Auftritt in der Arena die Herzen der Fans im Sturm erobert. Ebenso wie Neuzugang Mladen Krstajic erzielte der Bundesliga-Torschützenkönig einen Treffer zum klaren Sieg, den Hamit Altintop und Thomas Kläsener sowie ein Eigentor von Zlato Tanevski abrundeten. Es macht viel Spaß mit diesen Fans und diesem Stadion. Ailton wird viele Tore für Schalke schießen, sagte der Brasilianer, der vom Double-Gewinner Werder Bremen kam, nach seiner guten Vorstellung. Rudi Assauer verfolgte das Spiel von der Tribüne aus. Der Schalke-Manager hat seinen Platz auf der Bank neben Trainer Jupp Heynckes geräumt. Der Trainer wollte mich da nicht mehr sehen, scherzte Assauer.

Auch Revier-Rivale Borussia Dortmund steht vor dem Sprung in die nächste Runde des Wettbewerbs. Ein Treffer von David Odonkor und ein von Torhüter Guillaume Warmuz gehaltener Elfmeter retteten dem BVB den 1:0-Erfolg gegen den KRC Genk. Erst kurz vor Spielbeginn hatte Dortmunds neuer Trainer Bert van Marwijk den französischen Schlussmann zur Nummer eins im Tor gemacht. Das ist das beste Ergebnis, das wir auswärts erreichen konnten, sagte der BVB-Coach nach dem Erfolg. Möglicher Gegner in der nächsten Runde ist wohl der portugiesische Vertreter Uniao Leiria nach dem 4:1-Auswärtssieg in Jaroslawl.

Ausgerechnet der schon fast ausgemusterte Mittelstürmer Bernardo Romeo hat dem Hamburger SV beim FC Thun ein 2:2 gerettet. Nach einem 0:2 Rückstand gegen die Schweizer, die sich in der Runde zuvor gegen Wolfsburg durchgesetzt hatten, erzielte der Argentinier beide Treffer für die Norddeutschen. Trainer Klaus Toppmöller blickt dem Rückspiel in einer Woche optimistisch entgegen. Wir werden mit Sicherheit die nächste Runde erreichen, meinte der HSV-Coach. Dort wartet im Sieger aus der Partie FC Villareal gegen Spartak Moskau allerdings ein Gegner von einem anderen Kaliber.


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