Frankfurt/Main - Noch in diesem Monat werden die ersten der zwölf Außenstellen des Organisationskomitees (OK) für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ihre Arbeit aufnehmen.
Wie das OK mitteilte, starten zuerst die hauptamtlichen Geschäftsführer in den fünf Spielorten Frankfurt/Main, Hannover, Köln, Leipzig und Nürnberg, in denen im Juni 2005 der Konföderations-Cup ausgetragen wird. Offizieller Arbeitsbeginn in den sieben weiteren Städten ist nach OK-Angaben der 1. Oktober.
In den kommenden Monaten müssen wir alles daran setzen, eine gute Organisation aufzubauen. Da liegt noch viel Detailarbeit vor uns, erklärte OK-Präsident Franz Beckenbauer. Die Außenstellen sollen ins Tagesgeschäft eingreifen, weil auch vor Ort viele wichtige Weichen gestellt werden müssten. Die Zeit der Planens ist vorbei. Nun geht es darum, konkrete Maßnahmen umzusetzen, sagte Beckenbauer.
Bei der Auswahl der Geschäftsführer habe das OK großen Wert auf Erfahrungen mit sportlichen Großveranstaltungen und dem Bundesliga-Spielbetrieb gelegt, erklärte OK-Vize-Präsident und DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt. Die Geschäftsführer übernehmen die operative Leitung der Außenstellen in Abstimmung mit den Fachbereichen in der Frankfurter Zentrale. Zu den Aufgaben gehören die Schaffung einer WM-gerechten Stadion-Infrastruktur sowie die Betreuung der Mannschaften und Schiedsrichter.
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