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Stuttgarts Präsident Staudt kritisiert DFB | 2004-07-29


Stuttgart - Nach der Absage von Holger Osieck für den Posten des Bundestrainers hat der Präsident des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart, Erwin Staudt, die Trainersuche des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kritisiert.

In der Wirtschaft sei ein solcher Vorgang nicht vorstellbar, da dort jeder Manager mehrere Namen in der Schublade hätte, die ihn sofort ersetzen könnten, sagte der ehemalige IBM-Manager im DeutschlandRadio Berlin.

Kritisch äußerte sich Staudt über die geplante Managerposition, für die bisher der ehemalige Nationalspieler Oliver Bierhoff vorgesehen ist: Ich würde gerne mal die Aufgabenbeschreibung lesen, was man sich da vorstellt. Ich kann es mir im Moment nicht vorstellen, was der machen soll.

Staudt brachte für den Bundestrainer-Posten die ehemaligen VfB-Trainer Ralf Rangnick und Joachim Löw ins Spiel. Löw verstehe extrem viel vom Fußball, sei integer und schiebe sich nicht in den Vordergrund. Rangnick habe bei der sehr guten Jugendarbeit in Stuttgart eine besondere Rolle gespielt.


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