Leipzig - SC Paderborn plus VfL Osnabrück - so könnte das Aufstiegsduo der Fußball-Regionalliga Nord heißen. Für die Spielzeit 2004/05 sehen jeweils 14 der 19 Trainer beide Teams in einem Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitzenränge und den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Nicht ganz so euphorisch gestaltet sich die Finanzpolitik der Vereine: Zwar rangiert das Gesamtbudget der 3. Liga mit mindestens 38,81 Millionen Euro rund 6,9 Millionen über dem der Vorsaison. Mehrheitlich setzten die Clubs bei ihren Etats allerdings den Rotstift an.
Paderborn hat sich nach der ohnehin schon guten Vorsaison hochkarätig verstärkt, meinte Uwe Neuhaus, Trainer der Amateure von Borussia Dortmund. Nach den Verpflichtungen von Guido Spork, Alexander Löbe und René Müller kommt auch Pawel Dotschew nicht mehr umher, sich mit der Favoritenrolle anzufreunden. Mit uns wird zu rechnen sein, gab der Coach des Vorjahresdritten zu. Elf Trainer trauen dagegen dem VfL Lübeck und sieben dem 1. FC Union Berlin den direkten Wiederaufstieg zu. Am Tabellenende erwarten die Trainer einen heißen Tanz. Wahrscheinlich werden alle Teams von Platz 5 bis 19 gegen den Abstieg kämpfen, mutmaßte Thomas Wolter, Coach der Amateure von Werder Bremen.
In einer Sache ist dagegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf jetzt bereits Spitze: Mit 4 Millionen Euro führt das Team von Manager Thomas Berthold zusammen mit Eintracht Braunschweig die Etat- Rangliste der 3. Liga Nord an. Durchschnittlich 2 Millionen stehen den Clubs in der Staffel zur Verfügung. In der Endabrechnung erhöhte sich der Gesamtetat im Vergleich zur vergangenen Spielzeit zwar um 21 Prozent - mit höheren Budgets planen allerdings nur drei Vereine. Sechs Clubs verringerten ihre Etats.
Die strenge Haushaltspolitik macht sich bei den Spielerverpflichtungen allerdings nicht bemerkbar. Die Vereine meldeten immerhin 188 Neuverpflichtungen (durchschnittlich zehn pro Verein). Ein Wachstum um elf Prozent: In der vergangenen Spielzeit hatten die Clubs nur 168 Spieler rekrutiert. Dagegen ließen die Vereine 197 Kicker ziehen - 18 mehr als in der Saison 2003/04.
Auf dem Transfermarkt drehte sich das Personalkarussell besonders bei den Absteigern aus der 2. Liga schnell: Der VfL Osnabrück verzeichnete 14 Zu- und 21 Abgänge. Beim FC Union Berlin waren es bei 20 Abgängen ebenfalls 14 Neuverpflichtungen. 20 Testspieler nahm Coach Frank Rohde beim Chemnitzer FC in Augenschein. Verpflichtungen scheiterten aber zumeist am finanziellen Engpass, so dass nur sechs neue Spieler begrüßt wurden.
Deutscher Fußball plant chinesische WocheRamelow macht Platz für EM-YoungsterAilton hoch zu Ross zum Schalke-TrainingMainzer Friedrich vor Rückkehr ins LauftrainingRibéry will Titel mit magischem Bayern-DreieckSpiele in Münster und Osnabrück wieder abgesagtZukunftsängste im Abstiegs-Dreikampf - Jara Rauswurf?Fan-SchicksaleBayern muss im Pokal-Halbfinale zu St. PauliOberhausen nicht mehr Schlusslicht1462 |
1728 |
1429 |
1149 |
1158 |
13143 |
13279 |
13905 |
13180 |
13590 |