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Spitzenteams der Regionalliga Nord im Tief | 2007-03-18


Leipzig - Die Spitzenteams der Fußball-Regionalliga Nord stecken in einem Tief. Tabellenführer VfL Osnabrück blieb ebenso wie der zweitplatzierte Hamburger SV II zum dritten Mal hintereinander sieglos.

Verfolger Fortuna Düsseldorf wartet nun schon seit vier Partien auf einen Erfolg. Der VfB Lübeck, der Wuppertaler SV und Kickers Emden nutzten das Schwächeln des bisherigen Führungstrios und machten mit eigenen Siegen Boden gut.

Nach dem 1:1 der Osnabrücker gegen Borussia Dortmund II wirkte VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz enttäuscht, aber nicht resigniert. Bei uns läuft es nicht, deshalb müssen wir mehr ins Spiel investieren. Wir stehen wieder auf, lautete die Kampfansage von Wollitz an die Konkurrenz. Düsseldorf musste sich zu Hause vor 18 937 Zuschauern dem Nachbarn aus Wuppertal 1:3 beugen. Vor allem die Abwehr der nun auf Platz acht abgerutschten Fortuna wirkte unsicher. Wenn wir weiter im Aufstiegsrennen bleiben wollen, dürfen wir solche Fehler nicht machen, forderte Trainer Uwe Weidemann. Sein Wuppertaler Kollege Uwe Fuchs hatte hingegen allen Grund zur Freude: In den letzten Wochen haben wir uns aus den Problemen herausgerappelt.

Rot-Weiß Ahlen erlitt mit dem 1:3 gegen Lübeck die erste Niederlage in diesem Jahr. Den Lübeckern verhalf der Auswärtserfolg zu Rang drei, der gegenwärtig zum Aufstieg reichen würde. Denn die zweite Mannschaft des HSV ist zwar nach dem 0:0 gegen Union Berlin weiter Tabellenzweiter, aber nicht aufstiegsberechtigt. Kickers Emden legte sich dank eines 3:1-Heimsieges gegen Bayer Leverkusen II als Fünfter auf die Lauer.

Im Ost-Derby sah Rot-Weiß Erfurt gegen den 1. FC Magdeburg schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Thüringer gaben einen 2:0- Vorsprung wieder aus der Hand. Magdeburg wiederholte beim 2:2 die Aufholjagd von vor einer Woche, als dies auch gegen Düsseldorf gelang. Die haben aus keiner Torchance zwei Tore gemacht, ärgerte sich Erfurts Trainer Pawel Dotschew. Magdeburgs Dirk Heyne gestand: Unsere erste Halbzeit war eigentlich eine Katastrophe. Dann war das Remis wohl noch verdient, sagte der Trainer.

Holstein Kiel verschaffte sich mit einem 1:0 über Hertha BSC Berlin II Luft zur Abstiegszone. Mit dem knappen Heimsieg blieben die Norddeutschen zum dritten Mal hintereinander ungeschlagen.


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