Freiburg - Es ist offiziell: Robin Dutt löst in der kommenden Saison Volker Finke als Trainer des Fußball-Zweitligisten SC Freiburg ab.
Wir sind sehr froh, mit Robin Dutt einen jungen, engagierten Trainer verpflichtet zu haben, der genau in unser Anforderungsprofil passt, sagte SC-Präsident Achim Stocker. Der 42-jährige Dutt leiste bei seinem derzeitigen Verein Stuttgarter Kickers in der Regionalliga Süd hervorragende Arbeit und teilt unsere Ausbildungsphilosophie.
Für Dutt geht damit der Traum vom ersten Profi-Engagement, über dessen vertragliche Dauer keine Angaben gemacht wurden, in Erfüllung. Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe und weiß, was für eine tolle Arbeit Volker Finke in vielen Jahren hier geleistet hat. Das ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich, sagte der gebürtige Kölner nach der Vertragsunterschrift.
Finke reagierte auf den Zeitpunkt der Bekanntgabe mit Unverständnis. Er habe Stocker gebeten, dies nicht vor dem Verfolger-Duell der 2. Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern zu tun, damit die Vorbereitung der Mannschaft nicht gestört wird und wir unsere gute Tabellensituation weiter verbessern können. Ein anderer Zeitpunkt sei aber anscheinend nicht möglich gewesen, sagte der 58-Jährige. Er trainiert den SC seit 1991 und ist damit dienstältester Coach im deutschen Profi-Fußball.
Die Nachfolgeregelung sei in der Mannschaft ein emotionales Thema gewesen. Es gab anscheinend noch ein paar Träumer, die glaubten, mit sportlichem Erfolg noch eine andere Perspektive auftun zu können, erklärte Finke. In die Entscheidung des SC-Präsidiums über den neuen Trainer sei er nicht eingebunden gewesen. Die Trennung von Finke hatte Stocker bereits Mitte Dezember bekannt gegeben, als der SC kurz vor dem Abrutschen auf die Abstiegsplätze gestanden hatte. Seitdem ist der Club dank einer Serie von neun Spielen ohne Niederlage bis auf vier Punkte an die Aufstiegsplätze herangerückt.
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