Kult-Masseur geht fremd: Eishockey statt Fußball | 2007-03-17
München - Kult-Masseur Hermann Rieger geht fremd. Der langjährige Betreuer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV soll nun dem Zweitligisten EHC München Glück bringen.
In der Rolle als EHC-Maskottchen fühle ich mich sauwohl, sagte Rieger in einem Interview mit der Münchner Zeitung tz. Beim Eishockey-Club war er von dessen Manager Christian Winkler, Neffe von Rieger, als neuer Glücksbringer für die Playoffs vorgestellt worden.
Doch Rieger will nicht nur seine Daumen drücken, sondern hilft auch beim Muskelkneten mit. Eishockeyspieler sind nicht so wehleidig. Und eine verschworene Einheit. Außerdem werden sie für jeden Einsatz schon auf der Bank heiß gemacht. Die Fußballprofis sitzen nur gelangweilt auf der Bank, sagte der gebürtige Bayer, der im hohen Norden das T-Shirt-Tragen bei fast jedem Wetter zu einem Markenzeichen machte.