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BVB 0:0 gegen Nürnberg | 2007-03-17


Dortmund - Neuer Trainer, altes Leid. Bei Borussia Dortmund ist die erhoffte Trendwende auch nach der Verpflichtung des vermeintlichen Retters Thomas Doll ausgeblieben.

Im ersten Spiel von Doll auf der BVB-Bank musste sich der kriselnde Revierclub gegen den 1. FC Nürnberg mit einem 0:0 begnügen und bleibt damit in akuter Abstiegsgefahr. Vor 80 100 Zuschauern im Signal Iduna Park blieben beide Teams zum vierten Mal in Folge ohne Sieg und zeigten ein über weite Strecken nur mäßiges Bundesligaspiel.

Die Angst vor dem Abstieg und die Verpflichtung von Doll weckten im ohnehin fußball-begeisterten Dortmund neues Interesse. Obwohl die Gäste nicht gerade zu den Zuschauermagneten der Bundesliga zählen, fand die Partie des Tabellen-13. gegen den 5. vor nahezu ausverkauftem Stadion statt. Die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber, die allerdings bereits nach neun Minuten den verletzten Nationalspieler Christoph Metzelder durch Markus Brzenska ersetzen mussten, vergaben die große Chance zur beruhigenden frühen Führung. Der Schuss von Torjäger Alexander Frei (7.) nach schöner Vorarbeit von Dede aus zwölf Metern ging knapp am Tor vorbei.

Gleichwohl erwies sich Nürnberg als das spielstärkere Team mit mehr Ballbesitz. Der wiedergenesene Angreifer Markus Schroth, der nach einem Nasenbeinbruch mit Gesichtsmaske spielte, leistete die Vorarbeit zur ersten Chance der Gäste durch Marco Engelhardt (12.), dessen Schuss das Gehäuse knapp verfehlte. Abgesehen von diesen beiden Torchancen hielt sich der Unterhaltungswert der Partie in Grenzen. Die defensiver eingestellte Borussia leistete sich im Spielaufbau zu viele Fehlpässe, dem Gast gingen vor dem gegnerischen Strafraum die Ideen aus.

Erst nach Wiederanpfiff ging es etwas lebhafter zu. So verpassten Frei und Florian Kringe (57.) nach Flanke von Phillip Degen das mögliche 1:0 für den BVB. Anders als in der ersten Halbzeit suchte der Gastgeber sein Heil nunmehr in der Offensive, fand aber keine probaten Mittel, um die gut organisierte Nürnberger Abwehr zu überwinden. Bis auf Kopfbälle von Smolarek (72.) und Frei (90.) ließ der Gast keine weiteren Chancen zu und kam damit verdient zu einem Auswärtspunkt.


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