Mitglieder-Rekord beim DFB: Fast 6,5 Millionen | 2007-03-26
Frankfurt/Main - Die WM im eigenen Land hat dem DFB einen Mitglieder-Boom beschert. Der DFB hat 138 930 Neuanmeldungen verzeichnet und mit insgesamt 6 490 008 Mitgliedern erstmals in der 107-jährigen Geschichte die Grenze von fast 6,5 Millionen organisierten Fußballern erreicht.
Dies ist das wichtigste Ergebnis der Mitglieder-Statistik des DFB für das Jahr 2007. Dem größten Sportverband Deutschlands gehören derzeit 25 869 Vereine an, in denen 175 926 Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Dies ist ein Plus von 4049 Teams im Vergleich zum Vorjahr. Fußball bleibt damit die Sportart Nummer eins in Deutschland und erfreut sich insbesondere bei Kindern und Jugendlichen einer Beliebtheit wie nie zuvor. Insgesamt 2 233 159 Jungen und Mädchen spielen in den 21 Landesverbänden des DFB, das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 105 970 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.
Besonders erfreulich stellt sich die Entwicklung im Mädchenfußball dar. Gegenüber dem Vorjahr wurden mit 6292 Teams über 20 Prozent mehr Mädchen-Mannschaften zum Spielbetrieb angemeldet. Insgesamt gibt es 955 188 weibliche Mitglieder im DFB, davon sind 298 483 unter 16 Jahren. Dies bedeutet genauso einen Rekord wie die Mitgliederzahl bei den Junioren: Sie stieg auf 1 409 097 Jungen unter 18 Jahren.