Rauchbomben: 3000 Euro Geldstrafe für Jena | 2007-03-28
Frankfurt/Main - Wegen mangelnder Sicherheit ist Zweitligist FC Carl Zeiss Jena zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt worden. Dies teilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit.
Vor Beginn des Zweitliga-Spieles der Thüringer gegen den TSV 1860 München am 23. Februar wurde im Münchner Fanblock eine Rauchbombe gezündet. Zehn Minuten nach Spielbeginn wurden zudem eine Rauchbombe und ein Bengalisches Feuer auf die Laufbahn geworfen.
Während der ersten Halbzeit der Zweitliga-Begegnung SpVgg. Unterhaching gegen Jena am 2. März wurden aus dem Gästefanblock bei Eckbällen der Heimmannschaft mehrmals Gegenstände wie Plastikbecher oder Knallkörper auf das Spielfeld geworfen. Daraufhin gab es durch den DFB-Kontrollausschuss wegen unsportlichen Verhaltens und wegen mangelnden Schutzes des Schiedsrichter-Assistenten und des Gegners eine Anklage. Gegen das Urteil des Einzelrichters kann Jena innerhalb von 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen.