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Wehen und Hoffenheim setzen sich ab | 2006-11-05


Leipzig - Heimspiele gewonnen, Erfolgsserie fortgesetzt, Vorsprung ausgebaut: Der SV Wehen und die TSG Hoffenheim streben in der Fußball-Regionalliga Süd dem Aufstieg in die 2. Bundesliga entgegen.

Die beiden Mannschaften sind nicht aufzuhalten, sagte Reutlingens Trainer Peter Starzmann, der mit seinen Schützlingen am 14. Spieltag mit 0:2 beim Tabellenzweiten Hoffenheim unterlag. Die Spitzenposition verteidigte Wehen durch einen 1:0-Erfolg gegen die Reserve des FC Bayern München. Schon sieben Punkte hinter dem Führungsduo ist mit dem FC Ingolstadt auf Rang vier das nächste aufstiegsberechtigte Team platziert, das mit dem 1:0-Auswärtssieg beim drittplatzierten VfB Stuttgart II für eine Überraschung sorgte.

Während die Konkurrenz schon vorzeitig zum Aufstieg gratuliert, verweigerten die Verantwortlichen in Wehen und Hoffenheim jeden Kommentar zur deutlichen Tabellenkonstellation. Viele Spieler sind noch nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen, entgegnete Hoffenheims Coach Ralf Rangnick allerdings vielsagend. Das 2:0 gegen Reutlingen, das Tomislav Maric (66.) und Kai Hesse (90.) perfekt machten, war bereits die elfte Partie hintereinander ohne Niederlage.

Schon acht Spiele ungeschlagen ist Wehen, das den Abgang seines Trainers Djuradj Vasic zum Zweitligisten Braunschweig unbeschadet überstanden hat. Unter den bisherigen Co-Trainern Christian Hock und Steffen Vogler gelangen danach drei überzeugende Siege, so dass aus dem Interimsduo bald eine Dauerlösung werden könnte. Ich bekomme viele Anrufe von Bewerbern, sage ihnen aber gleich, dass sie keine großen Chancen haben, erklärte Wehens Manager Bruno Hübner und betonte, dass Hock und Vogler bis zur Winterpause im Amt bleiben.

Beim 1. FC Kaiserslautern II wartet dagegen Trainer Olaf Marschall, der die vorübergehende Nachfolge des zurückgetretenen Alois Reinhardt übernahm, weiter auf den ersten Saisonsieg der Pfälzer. Immerhin holte das Schlusslicht beim trostlosen 0:0 gegen den Vorletzten Darmstadt 98 das fünfte Unentschieden. Didier Philippe verpatzte auch seinen Einstand als Cheftrainer beim 1. FC Saarbrücken. Der Zweitliga-Absteiger unterlag beim VfR Aalen mit 0:2.

Den höchsten Tagessieg feierte der Karlsruher SC II, der sich gegen den SC Pfullendorf trotz Rückstands mit 4:1 durchsetzte und dabei drei Elfmeter zugesprochen bekam. Der Strafstoß zum Ausgleich ist vielleicht umstritten, doch die weiteren Elfmeter sind auf unsere Zweikampfschwäche zurückzuführen, ärgerte sich Pfullendorfs Trainer Michael Feichtenbeiner, der seine Innenverteidigung durch zwei Platzverweise verlor.


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