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UEFA will wegen Ausschreitungen in Lille ermitteln | 2007-02-21


London  - Die Europäische Fußball-Union UEFA hat Ermittlungen wegen der Ausschreitungen während des Champions-League-Spiels zwischen dem OSC Lille und Manchester United (0:1) angekündigt.

Der in Großbritannien für Sport zuständige Minister Richard Caborn kritisierte die UEFA wegen mangelnder Sicherheitsstandards im Stadion. Die französische Polizei war mit Tränengas gegen Zuschauer im offenbar überfüllten Gästeblock vorgegangen. Fernsehbilder lassen vermuten, dass Ordner die Tore geöffnet hatten, um Fans von Manchester United, die Tickets für den Lille-Block hatten, Zugang zu den eigenen Anhängern zu gewähren.

Den Franzosen drohen nach Einschätzung der UEFA harte Sanktionen. Wir wissen nicht, welche Strafen der Disziplinar-Ausschuss aussprechen wird, aber wenn sie was gegen Lille aufbringen, könnten das harte Strafen sein, meinte UEFA-Sprecher Rob Faulkner. Manchester United hatte vor der Begegnung Sicherheitsbedenken geäußert und erklärt, das Stadion erfülle nicht alle Standards. Man muss die UEFA fragen, ob sie jetzt endlich was gegen solche Stadien unternehmen, sagte Caborn in London. In der Schlussphase des Spiels war es zu weiteren Ausschreitungen gekommen. Dabei wurde Manchesters Abwehrspieler Gary Neville durch ein Wurfgeschoss am Kopf verletzt.


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