Berlin - Der 51-jährige Fußball-Fan, der am Abend des 4. April am Rande des Regionalliga-Spiels zwischen dem 1. FC Union Berlin und Holstein Kiel (0:2) ums Leben gekommen war, ist eines natürlichen Todes gestorben. Das bestätigte die Berliner Feuerwehr.
Der Union-Anhänger war auf dem Stadiongelände in der Berliner Wuhlheide zusammengebrochen und von Sanitätern aufgefunden worden. Jedoch blieben alle Reanimierversuche erfolglos. Der eilig herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Herz-Tod des Zuschauers feststellen.
Nach der Heimniederlage gegen Kiel im Nachholspiel stehen den Unionern schwere Wochen ins Haus. Zwar sind für die Köpenicker (40 Punkte) nach der fünften Heimpleite die Aufstiegsränge noch immer erreichbar, denn der zum Aufstieg berechtigte Dritte, Wuppertaler SV, ist bei zwei Spielen mehr nur vier Zähler entfernt. Doch das Programm der kommenden Wochen hat es für den 1. FC Union in sich: Zunächst müssen die Berliner beim Tabellenführer VfL Osnabrück (46) antreten. Dann folgen die Partien gegen Düsseldorf (14. April), in Emden (17. April) und Erfurt (21. April), zu Hause gegen Dresden (28. April) und in Magdeburg (5. Mai). Alle Gegner können noch in den Kampf um die begehrten zwei Aufstiegsplätze eingreifen.
Für mich ist es jetzt wichtig, dass wir das Spiel schnell abhaken und uns auf die neuen Aufgaben konzentrieren, sagte Trainer Christian Schreier nach der ersten Niederlage in diesem Jahr. In Osnabrück hofft Schreier, auch Abwehrspieler Christian Schulz einsetzen zu können, der zuletzt das Training abbrechen musste und sich mit einer Knöchelverletzung in ärztliche Behandlung begab.
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