München - Die Ungewissheit über die Knieverletzung von Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München hält an. Frühestens in der kommenden Woche werde es einen eindeutigen Befund des entzündeten Kniegelenks geben, kündigte Trainer Ottmar Hitzfeld an.
Wir müssen jetzt die Diagnose abwarten. Zugleich wies der Bayern-Coach Vermutungen zurück, die rätselhafte Verletzung des 22-Jährigen stehe im Zusammenhang mit einem Zeckenbiss, den Schweinsteiger vor längerem erlitten hatte. Das sind alles Spekulationen, sagte Hitzfeld.
Für die exakte Diagnose wurde inzwischen eine Blutprobe an ein Labor geschickt. Eine Spätfolge des Zeckenbisses sei aber nur eine von vielen Möglichkeiten, hatte Hitzfeld bereits am Donnerstag gesagt. Wir müssen alles abklären, auf alles eingehen. Zur Hemmung der Entzündung erhält Schweinsteiger nach Auskunft von Hitzfeld erst einmal Antibiotika.
Eine Rückkehr des Mittelfeldspielers ins Mannschaftraining ist derzeit nicht absehbar. Das Knie ist noch nicht in der Verfassung, dass er mit trainieren kann, sagte Hitzfeld weiter. Schon bei der 0:2-Heimpleite beim Champions-League-Aus im Viertelfinale gegen den AC Mailand war Schweinsteiger schmerzlich vermisst worden.