Stuttgart - Für Arthur Boka, Abwehrspieler des VfB Stuttgart, ist die Bundesliga-Saison gelaufen. Der 24-Jährige wurde vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die restlichen fünf Saisonspiele gesperrt, teilte der VfB mit.
Der schwäbische Bundesligist wird Boka nach dessen Roter Karte und seinem Ausraster beim 2:1-Sieg gegen Hannover 96 zudem mit einer Geldstrafe belegen. Es ist noch nicht das letzte Wort gesprochen, was er bezahlen muss, aber er muss natürlich was bezahlen, sagte VfB-Trainer Armin Veh.
Im DFB-Pokal-Halbfinale beim VfL Wolfsburg ist der Nationalspieler von der Elfenbeinküste spielberechtigt. Veh erklärte jedoch bereits, dass der zuletzt gesperrte Ludovic Magnin auf die linke Abwehrseite zurückkehren wird. Der DFB- Kontrollausschusses unter dem Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) hat den Nationalspieler von der Elfenbeinküste für rohes Foulspiel an Arnold Bruggink und krass sportwidriges Verhalten bestraft.
Boka hatte nach dem Platzverweis in der 84. Minute Bruggink in den Unterleib gegriffen. Schiedsrichter Marc Seemann aus Essen hatte dies nicht gesehen, Fernsehbilder bewiesen jedoch das Vergehen. Zu Gunsten des VfB-Spielers stellte der Kontrollausschuss fest, dass Boka von 96-Profis provoziert worden sei, dass er sich für sein Fehlverhalten entschuldigt hat und bisher in Deutschland sportgerichtlich nicht aufgefallen war.
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