Hamburg - Die Aufregung um mögliche Wechselabsichten von Spielmacher Rafael van der Vaart hat die Vorbereitung auf das Heimspiel des Hamburger SV in der Fußball- Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 in den Hintergrund gedrängt.
Mit deutlicher Verärgerung reagieren die Verantwortlichen des HSV auf das Interesse anderer Vereine an dem Niederländer. Rafael wird bei uns bleiben. Jedes Angebot wird im Reißwolf landen. Es gibt kein Szenario, dass van der Vaart den Verein im Sommer verlassen müsste, sagte HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer der Bild-Zeitung.
Van der Vaart selbst betonte, keine Unruhe in seinen Verein bringen zu wollen. Das war wirklich nicht meine Absicht, ich wollte nur total ehrlich sein, gestand der 24-Jährige, der seinen bis 2010 laufenden Vertrag in der Hansestadt grundsätzlich erfüllen will. Der einzige Grund, den Verein zu verlassen, wäre die fehlende sportliche Perspektive. So blickt nicht nur van der Vaart in den ausstehenden fünf Bundesliga-Partien Richtung UI-Cup, der mit Platz sieben in greifbarer Nähe liegt. Drei Punkte Rückstand müsste der Tabellen-Neunte auf Energie Cottbus und Hertha BSC aufholen.
Vor zum siebten Mal ausverkauftem Haus empfängt der HSV den Bundesliga-Vorletzten Mainz 05, der nach vier Niederlagen in Serie ums Überleben im Oberhaus kämpft. Die Mainzer können gute Konter spielen, warnte HSV-Coach Huub Stevens. Mit einem Geheimtraining bereitete Gäste-Trainer Jürgen Klopp sein Team vor. Aus der Defensive heraus wollen die Mainzer in die Partie finden.
Das Spiel zu machen, ist nicht unser Plan. Wir wollen unsere Taktik durchziehen und dann sehen wir, was wir dafür bekommen, sagte Klopp. Der FSV muss in Hamburg auf seine Stammspieler Nikolce Noveski (Waden-Zerrung) und Mimoun Azaouagh (Adduktoren-Zerrung) verzichten. Dafür treten die angeschlagenen Mohamed Zidan, Leon Andreasen und Petr Ruman sowie Elkin Soto (nach Innenbandriss) zum HSV an.
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