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Torfabrik Aalen fertigt Reutlingen ab | 2007-09-09


Leipzig - Eingerahmt von den Neulingen Jahn Regensburg und SV Sandhausen mischt die Torfabrik VfR Aalen weiter die Fußball- Regionalliga Süd auf.

Die Mannschaft des früheren Torjägers Edgar Euro-Eddi Schmitt fertigte den SSV Reutlingen mit 5:1 ab und hat als erstes Team schon nach sieben Spieltagen die 20-Tore-Marke erreicht. Mit dem fünften Saisonsieg behauptete Aalen Platz zwei vor dem punktgleichen SV Sandhausen. Der Aufsteiger bezwang zu Hause die SpVgg Unterhaching mit 1:0. Die ebenfalls aufgestiegenen Regensburger hatten bereits zuvor mit 3:1 bei den Sportfreunden Siegen gewonnen und damit souverän ihren ersten Platz gefestigt.

Ein nach Meinung der Reutlinger umstrittener Elfmeter war ausschlaggebend für den Aalener Kantersieg. Nach dem 1:1 war das Spiel wieder offen, doch der Foulelfmeter für Aalen wurde zum Knackpunkt im Spiel. Ich muss zugeben, dass mir das Ergebnis wehtut. So eine Klatsche hat meine Mannschaft nicht verdient, sagte SSV-Trainer Peter Starzmann. Ein Reutlinger Spieler soll nach einem Eckball einen Aalener Spieler gezogen und zu Boden gerungen haben.

Aalens Trainer Edgar Schmitt konterte: Wir müssen uns nicht für einen umstrittenen Elfmeter entschuldigen. Sein Team habe gut und aggressiv gespielt. Trotz des haushohen Sieges und Platz zwei ließ sich Euro-Eddi nicht zu Euphorie verleiten: Es läuft gut, aber eine Saison ist sehr lang. Deshalb harren wir der Dinge und spielen weiter wie bisher.

Punktgleich mit Aalen rangiert Sandhausen auf dem dritten Platz. Der Aufsteiger aus Baden-Württemberg bezwang die SpVgg Unterhaching mit 1:0. Der entscheidende Treffer fiel in der 74. Minute durch Alberto Mendez. Der Mittelfeldspieler rettete seinem Team damit den dritten Platz vor Absteiger Wacker Burghausen. Wacker kam zwar gegen 1860 München nicht über ein torloses Remis hinaus, hat bislang aber erst eine Niederlage in dieser Saison einstecken müssen.

Als einzige Mannschaft eine weiße Weste hat auch nach 630 Minuten noch der Durchstarter Regensburg. Die Schützlinge von Trainer Günter Güttler blieben auch nach dem 7. Spieltag unbesiegt. Dabei hatte sich Güttler vor der Saison weit weniger gerechnet. Wenn uns einer gesagt hätte, wir würden im Auftakt bis jetzt 19 Punkte holen, den hätten wir für verrückt erklärt. Jetzt sind wir da und wollen auch hier bleiben, kommentierte er die aktuelle Spitzenposition seiner Mannschaft.


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