Bielefeld - Ernst Middendorp muss nach der Entnahme einer Blutprobe nicht um seinen Posten als Chefcoach des Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld bangen.
Er bleibt Trainer. Das ist eindeutig, und es wird kein Weg daran vorbei führen, sagte der Bielefelder Vereinspräsident Hans- Hermann Schwick der dpa. Vor möglichen vereinsinternen Konsequenzen wollen die Bielefelder Verantwortlichen das Ergebnis der Blutprobe abwarten. Diese Sache wird nicht zum Hauptthema hochstilisiert. Unsere ganze Konzentration gilt dem Kampf um den Klassenverbleib, sagte Schwick.
Middendorp war nach einem Zeugenhinweis gegen 3.00 Uhr am Sonntagmorgen in seinem Auto an einer Bundesstraße in der Nähe von Halle/Westfalen aufgefunden worden. Der Trainer sei über dem Lenkrad zusammengesunken, hatte das Westfalenblatt berichtet. Der Trainer könne sich an nichts erinnern, hieß es.
Dem 48 Jahre alten Middendorp, in der aktuellen Spielzeit bereits der dritte Bielefelder Chefcoach nach Thomas von Heesen und Frank Geideck, war am frühen Sonntagmorgen eine Blutprobe entnommen worden. Das hatte der ostwestfälische Verein offiziell bestätigt. Middendorp selbst hatte den Club von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt und nach Angaben der Bild-Zeitung seinen Rücktritt angeboten. Das schloss Schwick aus. Derjenige, der sich über diesen Vorfall am meisten ärgert, ist Herr Middendorp selbst, sagte Schwick.
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