Kein Verfahren gegen Münchens van Bommel | 2007-04-23
München/Frankfurt - Der deutsche Fußball-Meister Bayern München kann in der Schlussphase der Saison auf Mark van Bommel zurückgreifen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gab in Frankfurt/Main bekannt, dass er kein Ermittlungsverfahren gegen den Niederländer einleiten wird.
Bei der Ansicht von Fernsehbildern hatte es so ausgesehen, van Bommel habe beim 0:2 des FC Bayern im Spiel beim VfB Stuttgart einen Ellenbogencheck gegen Gegenspieler Pavel Pardo versucht. Nach Ansicht des DFB wurde der Verdacht nicht bestätigt.
Die Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses haben ergeben, dass van Bommel seinen Gegenspieler mit Sicherheit nicht berührt hat. Es besteht daher die reale Möglichkeit, dass er seine Armbewegung von sich aus nicht zu Ende geführt hat. Dafür spricht auch die fehlende Reaktion des Stuttgarter Spielers Pardo Segura, der keine Ausweichbewegung vorgenommen hat, begründete der DFB seine überraschende Entscheidung. Schiedsrichter Markus Merk hatte während des Spiels nicht auf den Vorfall reagiert.