Wolfsburg - Der FC Schalke 04 hat mit einem 2:2 (2:0) beim VfL Wolfsburg zwei Punkte im Kampf um die deutsche Fußball-Meisterschaft verschenkt. Nationalstürmer Kevin Kuranyi (10./29.) erzielte vor 28 346 Zuschauern die Tore für den Bundesliga- Tabellenführer.
Nach der starken ersten Halbzeit lagen wir verdient 2:0 in Führung. Mit einem Sieg hätten wir einen gehörigen Schritt nach vorn gemacht. Schade. Nun müssen wir mit einem Punkt zufrieden sein, sagte Schalkes Trainer Mirko Slomka. Seine Mannschaft hat seit nunmehr 13 Partien nicht verloren.
Allerdings müssen die Gelsenkirchener in den kommenden sechs Wochen ohne Peter Lövenkrands auskommen. Der dänische Stürmer zog sich in der zweiten Halbzeit einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Gegner Wolfsburg, für den Diego Klimowicz (56./89.) zwei Mal traf, konnte das Abrutschen in die unteren Regionen gerade noch verhindern. 40 Minuten hat die Mannschaft nicht stattgefunden. So kann man in der Bundesliga nicht bestehen. Auf Grund der Steigerung in der zweiten Halbzeit geht das Resultat dann aber in Ordnung, meinte VfL- Trainer Klaus Augenthaler.
Bei sehr guten äußeren Bedingungen setzte der Revierclub, bei dem die genesenen Torhüter Manuel Neuer und Kuranyi nach ihren grippalen Infekten sowie Abwehrchef Marcelo Bordon in der Startelf standen, von Beginn an die nachhaltigeren Offensiv-Akzente. Klare Chancen hatte Schalke in der ersten Halbzeit aber nur zwei. Beide waren drin: Eine schon meisterliche Quote.
Den ersten gefährlichen Angriff inszenierte Lövenkrands, der einen Freistoß aus Rechtsaußenposition so präzise in den Strafraum flankte, dass Sturmpartner Kuranyi keine Mühe hatte, um per Kopf zu vollenden. Bei seinem zweiten Streich - dem elften in dieser Saison insgesamt - profitierte der 24-Jährige dann von Wolfsburger Schützenhilfe. Einen Querschläger nahm Kuranyi volley und jagte ihn unhaltbar für VfL-Torhüter Simon Jentzsch zur frühen Vorentscheidung ins Tor.
Auch die mit großen Hoffnungen in die Partie gegangenen Hausherren, die kurzfristig ihren verletzten Kapitän Kevin Hofland (Sprunggelenkverletzung) ersetzen mussten, durften in Halbzeit eins zwei Mal auf einen Treffer hoffen. Zunächst ging ein Kopfball von Mike Hanke nach einem Freistoß von Marcelinho neben das Tor (13.). Kurz vor dem Pausenpfiff stand Hanke dann noch einmal gefährlich frei vor Neuers Tor, aber Dario Rodriguez rettete im letzten Moment.
Nach Wiederanpfiff machten es die bis dahin harmlosen Wölfe besser. Marcelinho flankte und Klimowicz köpfte unhaltbar für Neuer ein. Das vierte Saisontor des lange verletzten Argentiniers brachte wieder Leben in die Partie. Am Kräfteverhältnis änderte dies jedoch lange nichts. Erst als Marcelinho Klimowicz den Ball eine Minute vor Schluss wieder maßgerecht servierte, war der sicher geglaubte Schalker Sieg dahin.
Rekord-Ansturm auf Fanfeste - Millionen feiernIn Spanien keine Anzeichen für ManipulationKlinsmänner zeigen Gauchos die MuskelnSiegen klettert mit 2:1-Heimsieg in SpitzengruppeKrach um Etoo bei BarçaLiverpool gewinnt Champions League im Elfer-KrimiSchalke im Fahrplan - Gladbach vor AbstiegErster BVB-Sieg nach 14 Jahren bei BayerCottbus setzt Verfolger unter DruckViel Fair Play für die Schiedsrichter1349 |
1036 |
1197 |
1642 |
1943 |
13935 |
13572 |
13269 |
13106 |
13154 |