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Schuster bereit für Trainer-Amt in München | 2007-02-20


München - Bernd Schuster bekundet weiterhin sein Interesse am Trainer-Amt beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München.

Grundsätzlich denke ich, dass es keinen Trainer geben wird, der dem FC Bayern absagt, und das würde auch ich nicht tun, betonte der deutsche Coach des spanischen Erstligisten FC Getafe in der Sendung Blickpunkt Sport im bayerischen Fernsehen. Der FC Bayern gehöre seit vielen Jahren zu den europäischen Spitzenclubs, gemeinsam mit klingenden Namen wie Manchester, Real, Barcelona, sagte der ehemalige Nationalspieler.

Der gebürtige Augsburger hatte bereits in der vergangenen Woche sein Interesse an einem Engagement bei den Bayern bekundet (Da muss man sofort mit dem Fahrrad zum Trainingsplatz fahren) und eine Rückkehr in seine Heimat nicht ausgeschlossen. Im Bayerischen Fernsehen räumte Schuster ein, ihm und seiner Familie gefalle es in Spanien sehr gut, aber Deutschland reizt immer wieder und man möchte auch mal wieder zurückkommen. Zu einem Spitzenverein wäre natürlich noch besser.

Zudem könne er aus Spanien etwas mitbringen und vielleicht etwas in die deutsche Mentalität einfließen lassen. In Spanien hat es auch deshalb gut geklappt, weil ich deutsche Tugenden mitgebracht habe, und ich denke, dass dies auch umgekehrt funktionieren würde, erklärte der 47-Jährige, der als Coach in Deutschland den 1. FC Köln und Fortuna Köln betreut hatte.

Der 21fache Nationalspieler gilt bei Bayern und dem spanischen Rekordmeister Real Madrid als Trainerkandidat für die kommende Saison. Bayern-Präsident Franz Beckenbauer hatte Schuster kürzlich als möglichen Nachfolger von Ottmar Hitzfeld, dessen Vertrag nur bis Saisonende läuft, ins Spiel gebracht. Ich hoffe nur, dass es nicht dazu kommt, dass beide anfragen und ich mich entscheiden muss, sagte Schuster zu einer möglichen Offerte beider Clubs, die aber beide ihren Reiz hätten: Stars hin oder her. Was mich bei Bayern oder bei Real viel mehr reizt, ist der ständige Druck, gewinnen zu müssen. Diesen Druck braucht man, um Höchstleistungen zu bieten - als Spieler wie als Trainer.


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