München - Der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt, Heribert Bruchhagen, hat Trainer Friedhelm Funkel sein Vertrauen ausgesprochen und angebliche Gespräche mit Nachfolgekandidaten von sich gewiesen.
Wir sind überzeugt, dass wir die Kurve kriegen und haben großes Vertrauen in die Mannschaft und Friedhelm Funkel, sagte Bruchhagen in der DSF-Sendung Doppelpass. Sein Ziel sei es, bis zum Ende der Saison in dieser Konstellation weiterzuarbeiten und den Klassenverbleib zu schaffen. Funkels Vertrag läuft bis zum Saisonende, verlängert sich aber automatisch, wenn die Hessen in der 1. Bundesliga bleiben.
Nach dem Debakel von Stuttgart (0:4) änderte Funkel sein Team in der Bundesliga-Partie gegen den Hamburger SV (1:3) zwar auf sechs Positionen, am Ende kam trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs des Ex-Hamburgers Naohiro Takahara (59.) kein Punkt heraus. Acht Partien ohne Sieg und das erstmalige Abrutschen in die Abstiegszone lösen bei den Hessen aber keine Hektik aus.
Wir brauchen etwas Fortune und müssen Ruhe bewahren, etwas anderes bleibt uns auch gar nicht übrig, sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen. Man empfange noch alle Mitbewerber um den Abstieg zu Hause. Ich bin überzeugt, dass wir mit viel Konzentration aus dieser bedrohlichen Situation herauskommen, sagte Bruchhagen, der dafür bekannt ist, lange an Trainern festzuhalten.
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