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WM-Gewinn: Je 30 Millionen Euro an DFB und Liga | 2007-03-01


Berlin - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Profifußball dürfen sich über eine Rekordsumme und damit einen noch größeren finanziellen Zuschuss aus den WM-Einnahmen freuen. Der Gesamt-Gewinn der Weltmeisterschaft 2006 beträgt vor Steuern 155 Millionen Euro.

Diese Zahl legte das Organisationskomitee (OK) auf der letzten Sitzung des Aufsichtsrates im Bundesinnenministerium in Berlin vor. Ursprünglich war von einem Überschuss von 135 Millionen Euro ausgegangen worden.

Nach Steuern bleiben dem DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) netto jeweils 30 Millionen Euro. Davon gibt der DFB zwei Drittel (20 Millionen Euro) an die Landesverbände weiter. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erhält drei Millionen, die Sporthilfe und der Behinderten-Sportverband jeweils eine Million Euro.

Von den 155 Millionen Euro müssen 49 Millionen Euro an den Weltverband FIFA rückerstattet werden. Die FIFA hatte ursprünglich einen Organisationszuschuss von 170 Millionen gewährt.

Es ist ganz klar, dass die dem DFB zustehenden Gelder für gemeinnützige Zwecke verwendet werden. Um eine Lösung hinsichtlich der gesamten steuerlichen Behandlung zu finden, bereiten der DFB und der Ligaverband ein Gespräch mit den Finanzbehörden vor, erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Der OK-Gesamtetat war mit 430 Millionen Euro kalkuliert worden. Die Einnahmen lagen bei 557 Millionen Euro, die Ausgaben bei 402 Millionen Euro.

Auf Basis der von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer erstellten Abschlussbilanz erteilte der Aufsichtsrat dem OK-Präsidium unter Leitung von Franz Beckenbauer die formelle Entlastung. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble erklärte als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates: Diese wirklich einzigartige Fußball-WM 2006 wird durch das erstklassige wirtschaftliche Ergebnis abgerundet.


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