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Gladbachs Talfahrt geht weiter: 0:1 in Wolfsburg | 2007-03-03


Wolfsburg - Borussia Mönchengladbach ist dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga mit der 0:1 (0:0)-Niederlage beim VfL- Wolfsburg einen weiteren Schritt näher gekommen.

Cedrick Makiadi (65.) besiegelte mit seinem Tor die 13. Saison-Pleite der Mannschaft von Trainer Jos Luhukay, die damit Tabellenletzter bleibt. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen: Sie hat mit Leidenschaft gekämpft. Aber wer keine Tore schießt, kann nicht als Sieger vom Platz gehen, sagte Gladbachs Coach enttäuscht. Noch haben wir zehn Spiele. Wir dürfen nicht aufgeben.

Wolfsburg hingegen setzte sich mit dem schwer erkämpften vierten Heimsieg etwas aus der unmittelbar gefährdeten Zone ab. Das war ein ganz wichtiger Sieg, gerade, wenn man auf die anderen Ergebnisse schaut. Gladbach hat nicht gespielt wie eine Mannschaft, die auf dem letzten Platz steht, sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Fuchs.

Bei nach den zahlreichen Regenfällen der vergangenen Tage erstaunlich guten Platzverhältnissen lieferten sich beide Vertretungen vor 21 343 Zuschauern einen offenen Schlagabtausch. Die Hausherren, die neben dem gelb-gesperrten Kapitän Kevin Hofland auch Nationalstürmer Mike Hanke (Entzündung der Patellasehne) ersetzen mussten, hatten bereits nach fünf Minuten den Torschrei auf den Lippen. Uwe Möhrle und Hanke-Ersatz Isaac Boakye verpassten allerdings eine Eingabe von Alexander Madlung aus Nahdistanz.

Zwei weitere Chancen nährten die Wolfsburger Hoffnungen auf ein frühes Führungstor. Der Kopfball von Diego Klimowicz ging allerdings knapp am Borussen-Gehäuse vorbei (11.). Vier Minuten später fand Madlung ebenfalls nach einem Kopfstoß seinen Meister in Mönchengladbachs Torhüter Kasey Keller.

Die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga wurde ihrem Ruf zunächst allerdings nicht gerecht und hätte durchaus selbst in Führung gehen können. Angreifer Nando Rafael, der den Vorzug vor dem wiedergenesenen Kahe erhielt, traf mit einem platzierten Schuss nur die Latte (10.). Bei David Degens Schuss aus acht Metern Entfernung rettete VfL-Torhüter Simon Jentzsch in großer Manier zur Ecke. So blieb es bis zur Pause bei dem alles in allem gerechten 0:0.

Auch die zweiten 45 Minuten sahen beide Teams offensiv bemüht. Es fehlte jedoch an Präzision und Durchsetzungsvermögen, um daraus zählbare Erfolge zu machen. Erst nach einer guten Stunde brach Makiadi den Bann. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler köpfte eine Flanke von Klimowicz zu seinem zweiten Saisontor ein. Das war die Entscheidung, denn die schwächste Offensive der Liga (18 Tore) blieb eine Antwort schuldig.


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