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Fall Parkstadion teilweise eingestellt | 2006-12-27


Gelsenkirchen - Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Gelsenkirchener Parkstadions für einen Euro von der Stadt an den FC Schalke 04 sind teilweise eingestellt worden.

Die Stadt hatte das Grundstück, das mit einer Million Euro bewertet wurde, 2003 für einen Euro an den Verein verkauft. In der Schalke-Bilanz schlug das Gelände später mit 15,6 Millionen Euro zu Buche. Die Ermittlungen gegen den Schalke-Finanzvorstand wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und gegen zwei ehemalige leitende Vertreter der Stadt wegen Verdachts der Untreue und der Beihilfe zur Steuerhinterziehung seien eingestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Gegen den Fußball-Bundesligisten wurde auch wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung und Bilanzfälschung ermittelt. Es bestand der Verdacht, dass Schalke den Wert des Grundstücks in der Bilanz zu hoch angesetzt haben könnte. Die Vereinsführung hatte damals alle Vorwürfe zurückgewiesen. Die Stadt stand im Verdacht, das Grundstück unter Wert abgegeben zu haben. Sie hatte den Verkauf für den symbolischen Preis damit begründet, dass die Kosten für eine Umnutzung des Geländes zu hoch gewesen wären.

Weitere Ergebnisse zu den Ermittlungen will die Staatsanwaltschaft zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.


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