Kiew - Grazie Antonio! - Einen Tag nach dem wichtigen 2:1-Sieg in der EM-Qualifikation in der Ukraine bejubelte Italien seinen neuen Fußball-Helden Antonio Di Natale.
Mit zwei Toren schoss der 29-jährige Stürmer von Udinese Calcio die Azzurri im Alleingang zum Sieg, rettete Trainer Roberto Donadoni den Job und dem amtierenden Weltmeister die Chance auf die EM-Teilnahme. Super-Di Natale - was für ein Geschenk, lobte ihn die Gazzetta dello Sport. Erst traf er in der 40. Minute per Kopf, dann besorgte er nach Andrej Schewtschenkos zwischenzeitlichem Ausgleichtreffer (72.) in der 77. Minute das umjubelte Siegtor. Mit 20 Punkten liegt Italien in der Gruppe B nun auf Platz zwei, einen Zähler hinter Schottland (21), das sich mit dem 1:0-Überraschungssieg in Frankreich (19) völlig unerwartet an die Spitze katapultierte.
Das war ein magischer Abend, meinte Di Natale erfreut. Auf den gebürtigen Neapolitaner konnte sich Donadoni auch in seinem Schicksalsspiel verlassen. Mit vier Treffern ist der kleine Stürmer der erfolgreichste Torjäger in der Ära Donadoni. Und dass dessen Karriere als Nationaltrainer weitergeht, ist zum Großteil auch sein Verdienst. Di Natale rettet Donadoni, brachte es der Corriere della Sera auf den Punkt.
Auch wenn der Trainer dies nicht gerne hört. Für mich gibt es keine Letzte-Chance-Spiele. Es gibt nur Fußballspiele, die anzugehen und zu gewinnen sind, betonte Donadoni. Auf den Begriff Schicksalsspiel reagiert der 44-Jährige mittlerweile allergisch. Die EM-Qualifikation entscheide sich im letzten Gruppenspiel und er denke nur an das nächste Spiel am 13. Oktober gegen Georgien.
Während La Gazzetta dello Sport in dem Sieg in Kiew den Durchbruch für Donadoni sah, bleibt La Repubblica skeptisch: Es bleibt schwer. Ohne den gesperrten Mittelfeldkämpfer Gennaro Gattuso und den verletzten Bayern-Stürmerstar Luca Toni schlug sich die Squadra Azzurra aber mehr als beachtlich. In Kiew lobte Donadoni deshalb nicht nur seinen Retter Di Natale, sondern das gesamte Team: Die Mannschaft hat Charakter bewiesen, sagte der Trainer.
Standesgemäß ohne Tore: Wölfe und Nürnberg RemisSt. Pauli fast durch - Magdeburg patztSaarbrücken und Pfullendorf trennen sich 2:2Fußball-Weltmeisterschaft in ZahlenAllofs: Klose spielt nächste Saison in BremenNur jeder fünfte Deutsche glaubt an Titelchanceadidas erwartet im Ausrüsterstreit EinigungFortuna Düsseldorf schaut zuversichtlich nach vornWembley-Brücke heißt White HorseAuch Haftverschonung für Schiedsrichter Marks1149 |
1835 |
1080 |
1100 |
1304 |
13798 |
13088 |
13368 |
13703 |
13436 |