Mainz beantragt bei FIFA Freigabe für Soto | 2007-01-24
Mainz - Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 erhöht im Tauziehen um Neuzugang Elkin Soto den Druck und wird beim Internationalen Fußball-Verband (FIFA) die sofortige Freigabe für den kolumbianischen Nationalspieler beantragen.
Unterstützt wird der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga dabei von einem Schweizer Anwalt und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der in der Winterpause verpflichtete Soto hat bislang keine Freigabe von seinem Verein Once Caldas erhalten, weil er dort nach Ansicht der Kolumbianer noch einen Vertrag bis zum 3. Januar 2008 besitzt. Soto bestreitet dies vehement.
Nach Durchsicht und Prüfung aller jetzt von Once Caldas vorgelegten Dokumente und Papiere haben wir überhaupt keinen Zweifel mehr daran, dass der Spieler sofort ablösefrei zu Mainz 05 wechseln wird. Wir werden definitiv keine Transferentschädigung zahlen, erklärte FSV-Manager Christian Heidel. Für den Bundesligisten gehe es einzig darum, die Spielberechtigung für Soto bereits für den Rückrundenauftakt am Samstag beim VfL Bochum zu erhalten.
Derzeit wird geprüft, ob ein Urteilsspruch der FIFA nach Prüfung der Fakten und unter Einhaltung der festgesetzten Fristen bereits in den nächsten beiden Tagen durch einen Einzelrichter gefällt werden kann. Da die Mainzer nach der Freigabe-Verweigerung von Once Caldas bereits am 10. Januar die FIFA eingeschaltet haben, beeinflusst das Ende der Transferperiode am 31. Januar den Wechsel des Spielers nicht.