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Der 14. Spieltag im Telegramm | 2006-11-24


Werder Bremen - Arminia Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr)

Trotz der Gelbsperre von Spielmacher Diego spricht viel für einen Sieg der Bremer. Bielefeld konnte in 13 Bundesliga-Spielen nur einen Punkt aus dem Weserstadion entführen. Das einzige Remis gelang den Arminen im Januar 2003. Im Vergleich zum Sieg in der Champions League gegen Chelsea rückt Vranjes ins Team von Werder-Trainer Schaaf. Die seit acht Partien unbesiegten Arminen bangen um den Einsatz von Zuma (Magen-Darm-Probleme). Es fehlen Ahanfouf, Masmanidis und Borges. (Heimbilanz: 12-1-0, 37:10 Tore)

Hamburger SV - FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

Für die Bayern ist Hamburg ein gutes Pflaster. Kein anderer Bundesligist hat mehr Siege und Tore beim derzeitigen Tabellenvorletzten zu verzeichnen. Zudem gelang dem HSV in dieser Saison noch kein Heimsieg. Bei den Bayern kehrt Lahm zurück in die Startelf. Der HSV muss neben Jarolim (Gelbsperre) auf fünf verletzte Stammspieler verzichten. Wieder spielen kann der ehemalige Münchner Guerrero. (Heimbilanz: 12-10-19, 49:70 Tore)

Hertha BSC - Alemannia Aachen (Samstag, 15.30 Uhr)

Vor 37 Jahren gaben die Aachener das letzte Bundesliga-Gastspiel in Berlin. Im August 1969 siegten die Herthaner 2:1. Das erste Aufeinandertreffen im Olympiastadion konnte die Alemannia für sich entscheiden. Die Hauptstädter haben in der aktuellen Saison noch kein Heimspiel verloren. Aachen erkämpfte zuletzt drei Unentschieden und schöpfte nach dem 2:2 gegen Bremen wieder Mut. Innenverteidiger Herzig (Gelb-Rot-Sperre) ist wieder spielberechtigt. (Heimbilanz: 1-0-1, 2:2 Tore)

Hannover 96 - FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr)

In dem Duell der Kellerkinder geht es für beide Mannschaften darum, den Knoten platzen zu lassen. Mit null Siegen und vier Niederlagen ist die Mannschaft von Trainer Hecking die schwächste Heimmannschaft der Liga. Dagegen konnte der Tabellenletzte aus Mainz auswärts noch nicht dreifach punkten und wartet seit dem 12. August auf einen Sieg. Bis auf die Langzeitverletzten bei 96 haben beide Trainer keine Personalprobleme. (Heimbilanz: 1-1-0, 4:2 Tore)

Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Begegnung in Frankfurt verspricht Tore. Nur einmal trennten sich beide Teams mit einem 0:0. Obwohl die Gesamtbilanz für die Eintracht spricht, konnte nur eines der vergangenen vier Heimspiele gewonnen werden. BVB-Coach van Marwijk beklagt weiterhin eine lange Verletztenliste. Das Comeback von Metzelder (muskuläre Probleme) verzögert sich. Zudem muss Degen (Muskelfaserriss) passen. Den Gastgebern fehlen Vasoski (Rotsperre) und Thurk (Muskelfaserriss). (Heimbilanz: 19-6-9, 66:48 Tore)

VfL Wolfsburg - 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)

Der einzige Heimsieg der Wölfe gegen Nürnberg liegt fünf Jahre zurück. Beim 5:0 im November 2001 saß Augenthaler noch auf der Bank des FCN. Im Duell der Tabellennachbarn geht es für beide Clubs darum, den Anschluss an die UEFA-Cup-Plätze zu halten. Wolfsburg ist seit sieben Spielen unbesiegt, Nürnberg hat auswärts erst einmal verloren. Augenthaler kann erstmals mit der selben Startformation beginnen. Der Club muss weiter auf Top-Stürmer Mintal (Fußoperation) verzichten. (Heimbilanz: 1-2-2, 7:5 Tore)

Bayer Leverkusen - Energie Cottbus (Sonntag, 18.00 Uhr)

Für Leverkusen wird es nach zwei Niederlagen in Folge eng. Bei einer erneuten Schlappe droht dem UEFA-Cup-Teilnehmer ein tiefer Fall in die Abstiegsregionen. Aufsteiger Cottbus ist zudem ein unangenehmer Gast. Der Tabellenzehnte hat die letzten drei Auswärts- Partien nicht verloren und kann in Leverkusen eine positive Bilanz vorweisen. Leverkusen muss auf Barnetta (Fußprellung) verzichten, dafür kehrt Babic nach auskurierter Wadenzerrung zurück. (Heimbilanz: 1-0-2, 3:6 Tore)

VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 18.00 Uhr)

Stuttgart scheint für einen neuerlichen Angriff auf die Tabellenspitze gut gerüstet. Zwar musste der VfB gegen Bayern beim 1:2 Lehrgeld bezahlen. Doch es war die erste Niederlage seit zehn Bundesligaspielen. Zudem verlor der VfB keines der neun letzten Heimduelle mit der Borussia. VfB-Coach Armin Veh kann in seiner Anfangself nach sechs Wochen wieder auf Mannschaftskapitän Fernando Meira zählen. In Gladbach steht Trainer Heynckes nach nur einem Punkt aus sechs Spielen unter Druck. Torhüter Keller (Schulterverletzung) und Neuville (Muskelfaserriss) müssen passen. (Heimbilanz: 18-10-9, 82:40 Tore)


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