Sport News :: Fussball News

SPORT NEWS:

SPORTWETTEN:

POKER

ARCHIV:

LINK EXCHANGE:

Bewegung im Ringen um DFB-Ausrüster | 2007-01-26


Berlin - In das harte Ringen um den Ausrüster der deutschen Fußball-Nationalmannschaft kommt Bewegung. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lässt die eigene Ankündigung zu einer Vertragsverlängerung mit dem langjährigen Partner adidas prüfen, verriet Verbands-Chef Theo Zwanziger.

Im September vergangenen Jahres hatte der DFB öffentlich eine Verlängerung des Kontrakts mit dem Herzogenauracher Unternehmen bis 2014 bekannt gegeben, um den so genannten Schuhkrieg in der Nationalelf beenden zu können. Am 30 Januar wird sich Zwanziger nach dpa-Informationen mit dem adidas-Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer zu einem Gipfelgespräch treffen.

Die Frage, ob da eine verbindliche Rechtsvereinbarung getroffen wurde, ist am Ende entscheidend, erklärte Zwanziger der Süddeutschen Zeitung. adidas hatte als Gegenleistung auf die vom DFB angekündigte Vertragsverlängerung um drei Jahre auf die Exklusivklausel verzichtet, nach der alle Nationalspieler mit den Drei-Streifen-Schuhen anzutreten hatten.

Er selbst könne die Rechtsverbindlichkeit der Vereinbarung nicht bestätigen, sagte DFB-Präsident Zwanziger und hat die Sache an Anwälte weiter gegeben. Wir sagen dazu nichts, hieß es am Freitag aus dem Haus des Sportartikelherstellers adidas, der noch an einer eigenen Strategie arbeitet. Auf keinen Fall wird ein eigenes Angebot annähernd in Höhe des Konkurrenten Nike erwartet.

Der US-amerikanische Konzern hat den DFB mit seinem Angebot ab 2011, das bei 500 Millionen Euro für acht Jahre plus zusätzlich 50 Millionen Euro bei Unterzeichnung sowie weiteren 50 Millionen Euro für die Frauen-Nationalmannschaft liegen soll, in Handlungszwang gebracht. Als Präsident eines gemeinnützigen Vereins könne er sich einer solchen Offerte nicht entziehen, bekannte Zwanziger mit dem Hinweis darauf, dass er sich sonst sogar strafbar mache.

Das Nike-Angebot hatte auch zu einer heftigen verbalen Auseinandersetzung zwischen DFB-Teammanager Oliver Bierhoff und dem Vorstandschef des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge geführt. Rummenigge hatte den ehemaligen Nike-Repräsentanten Bierhoff vorgeworfen, mit dessen eigener Vermarktungsfirma Eigeninteressen zu verfolgen: Der DFB sollte aufpassen, dass die Ich-AG vom Starnberger See nicht außer Kontrolle gerät. Bierhoff reagierte am Freitag in der Bild-Zeitung: Seine Aussage geht unter die Gürtellinie. Es störe ihn, dass ihm der Schwarze Peter untergejubelt werden soll, wo die Vereine doch selbst immer mehr Geld fordern.

Bayern-Manager Uli Hoeneß beteiligte sich an der scharfen Attacke gegen Nike und Bierhoff nicht, verwies auf die juristische Prüfung der DFB-Verkündung. Ich war nicht dabei, aber wie ich Herrn Hainer verstanden habe, gibt es einen klaren Vertrag, erklärte Hoeneß zur adidas-Vereinbarung. Falls aber nicht, dann habe natürlich der DFB das Recht, das sehr gute Nike-Angebot prüfen zu lassen, so Hoeneß.


Alavés wieder in der Primera División
Köln gibt noch nicht auf - 3:0 gegen Wolfsburg
Bayern im Pokal-Finale: 3:0-Sieg bei St. Pauli
Bayern-Kapitän Kahn: Definitiv letzte Saison
Carl Zeiss Jena will Simak verpflichten
Hohn und Spott für blamierte Polen
Jena gewinnt Ostderby in Chemnitz mit 3:1
Politiker: Klinsmann vor Sportausschuss laden
EM 2012: Italien fühlt sich von Platini verraten
Mitfiebern für den Traum: Ansturm auf WM-Fanmeilen

1647 | 1049 | 1932 | 1165 | 1405 | 13348 | 13763 | 13459 | 13439 | 13852 |