Real Madrid heizte Transfermarkt in Spanien an | 2007-02-01
Madrid - Real Madrid hat den winterlichen Transfermarkt in Spanien angeheizt und fast auf ein Rekordniveau gehievt. Die Clubs der ersten spanischen Fußball-Liga gaben in diesem Winter insgesamt 63 Millionen Euro für neue Spieler aus.
Dies waren nur drei Millionen Euro weniger als der Rekord in der Saison 1997/98. In der Nacht zum Donnerstag schloss der Transfermarkt, so dass bis zum Saisonende keine Neuverpflichtungen mehr möglich sind.
Mehr als die Hälfte der Ausgaben gingen auf das Konto von Real. Der Rekordmeister gab 36 Millionen Euro für die Argentinier Fernando Gago und Gonzalo Higuaín sowie den Brasilianer Marcelo aus, mehr als die übrigen 19 Clubs der Primera División zusammengenommen. Die Summe bedeutete zugleich die höchste Winterinvestition in der Vereinsgeschichte Reals.
Zugleich gaben die Königlichen ihren Torjäger Ronaldo für eine Ablösesumme von 7,5 Millionen Euro an den AC Mailand ab. Dies gilt allerdings als ein ausgesprochen schlechtes Geschäft, denn im Sommer hatten die Mailänder noch mehr als das Doppelte für den Brasilianer geboten. Reals Erzrivale FC Barcelona wurde auf dem Wintermarkt nicht aktiv. Der Meister hofft darauf, dass die Langzeitverletzten Samuel Etoo und Lionel Messi noch in diesem Monat ins Team zurückkehren.