Madrid - Real Madrids Vereinspräsident Ramón Calderón kann aufatmen. Ein Gericht in der spanischen Hauptstadt bestätigte den Clubchef des Fußball-Rekordmeisters im Amt.
Es entschied, dass die Briefwahlstimmen, die die Real-Mitglieder im Juli 2006 bei der Präsidentenwahl abgegeben hatten, ungültig sind. Damit dürfen diese Stimmen, die nach der Wahl von der Justiz beschlagnahmt worden waren, nicht mehr ausgezählt werden.
Hätte die Richterin Milagros Aparicio eine Auszählung der Briefwahlstimmen zugelassen, hätte das Wahlergebnis sich wahrscheinlich erheblich verändert und Calderón das Präsidentenamt an einen Konkurrenten abgeben müssen. Calderón hatte bei Auszählung der Stimmen, die die Clubmitglieder selbst in die Urnen gesteckt hatten, eine knappe Mehrheit gewonnen. Die Auszählung der Briefwahlstimmen wurde damals gestoppt, weil der Verdacht bestand, dass es bei der Stimmabgabe zu Unregelmäßigkeiten gekommen war. Die Richterin sah diesen Verdacht nun bestätigt.
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