Sport News :: Fussball News

SPORT NEWS:

SPORTWETTEN:

POKER

ARCHIV:

LINK EXCHANGE:

Zwanziger fordert mehr Engagement von adidas | 2007-02-07


Berlin - Im Poker um den künftigen Ausrüster der deutschen Fußball-Nationalmannschaft setzt DFB-Chef Theo Zwanziger seinen öffentlichen Konfrontationskurs gegen den langjährigen Partner adidas fort.

Hier geht es um großes, weltweites Business, nicht nur um Traditionen. Wenn adidas von uns erwartet, dass wir die Tradition pflegen, muss die Firma auch die Beziehung zu uns pflegen, sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel.

Zwanziger räumte ein, dass ihm eine Trennung von adidas schwer falle, mahnte das Unternehmen jedoch an, sich finanziell auf das deutlich höhere Konkurrenzangebot von Nike hin zu bewegen. Natürlich sollte man sich eine Trennung von einem langjährigen Partner drei Mal überlegen. Das tun wir mit adidas. Aber der Partner muss auch die Entwicklung der Zeit sehen und sich entsprechend einbringen, sagte Zwanziger.

Dem DFB liegt ein Angebot vom US-Konzern Nike über 500 Millionen Euro für acht Jahre ab 2011 vor. adidas, das mit dem DFB mehr als ein halbes Jahrzehnt kooperiert zahlt etwa 10 Millionen pro Jahr und geht nach dem Schuhstreit im Spätsommer 2006 von einer existierenden Vertragsverlängerung bis 2014 aus. Ein Gutachten des DFB, das dieser Haltung widerspricht, wird derzeit von adidas geprüft. Zur Not wollen beide Parteien ein Schiedsgericht einberufen.

Zwanziger forderte von adidas mehr Engagement für den deutschen Markt und die deutsche Fußball-Basis. Vielleicht vertraut adidas zu sehr auf die langjährige Partnerschaft und sagt: Die beim DFB haben wir ja immer im Griff, da können wir lieber mehr Geld in Japan investieren. Aber wenn es wirklich so ist, dass adidas die japanische Nationalmannschaft mit ähnlichen Beträgen ausstattet wie uns, würde ich mich ungerecht behandelt fühlen. Die langjährige Partnerschaft ist keine Einbahnstraße, sagte der Jurist, der erneut betonte, mit dem zusätzlichen Sponsorengeld 1000 Bolzplätze pro Jahr errichten zu wollen.

Dem Vorstandschef des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, unterstellte Zwanziger, als Lobbyist für adidas aktiv zu sein, um Druck auf den DFB auszuüben. Ich bewerte die Tradition nüchtern und sachlich und wünsche mir, dass das auch andere tun, die für adidas sprechen, sagte Zwanziger. Gleichzeitig kündigte er jedoch auch an, Rummenigge künftig über den Verhandlungsstand zu unterrichten. Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff, dem Nähe zu Nike vorgeworfen worden war, nahm er erneut in Schutz. Aus meiner Sicht hat Oliver Bierhoff alles richtig gemacht, sagte Zwanziger und stellte ein Gespräch mit Bierhoff und Rummenigge für die nächsten 14 Tage in Aussicht.


Vier Monate Pause für Sagnol - OP erfolgreich
Latour-Heimdebüt mit Kölner Teilerfolg
Rooney erhält für Autobiografie 7 Millionen Euro
Drang zur Pfeife im DFB
Bochumer Grote für U 21-Team nachnominiert
Finales Reizklima im Fußball-Oberhaus
Name verpflichtet: Zidan soll für Mainzer zaubern
Bundesliga reizt Australiens Doppelpack-Aloisi
Sánchez wird neuer Nationaltrainer in Mexiko
Lübeck schafft Sprung nach oben

1581 | 1629 | 1363 | 1242 | 1897 | 13644 | 13991 | 13547 | 13955 | 13601 |