Holzhäuser will DFL-Vorsitz nur für kurze Zeit | 2007-02-08
Leverkusen - Bayer 04 Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser will nicht langfristig Präsident des Liga-Verbandes werden und die Nachfolge des verstorbenen Werner Hackmann antreten.
Nach der Interimszeit werde ich für das Amt nicht zur Verfügung stehen, erklärte er in Leverkusen. Das Ganze habe eine solche gesellschaftspolitische und ökonomische Dimension, dass beides, die Tätigkeiten für den Bundesligaclub und die als Liga-Präsident, nicht miteinander zu vereinbaren seien. Ich bin primär Geschäftsführer von Bayer 04. Einen Tag zuvor hatte bereits Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge mit einer ähnlichen Begründung seinen Verzicht auf das Amt begründet.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird nun am 15. März auf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung über das weitere Vorgehen beraten. Auf Vorschlag des Vorstands soll zunächst der bisherige Vizepräsident Holzhäuser kommissarisch zum Präsidenten und das Vorstandsmitglied Peter Peters zum Vize-Präsidenten gewählt werden. Bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung am 6./7. August sollen dann der gesamte Vorstand sowie der Präsident und der Vize-Präsident neu ernannt werden.