München/Bremen - Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München macht im Tauziehen um den von zahlreichen Bundesligisten umworbenen Nationalspieler Jan Schlaudraff ernst.
Drei Tage vor dem Pokalspiel der Münchner in Aachen bestätigte Manager Uli Hoeneß, dass man dem Angreifer ein konkretes Angebot gemacht habe. Der Spieler muss sich jetzt entscheiden, was er will, sagte Hoeneß im Deutschen Sportfernsehen (DSF).
Er sei von der Qualität des 23 Jahre alten Angreifers überzeugt und gebe Schlaudraff gute Chancen, bei uns zu spielen, ergänzte Hoeneß. Der Stürmer kann am Saisonende für eine feste Ablösesumme von 1,2 Millionen Euro die Aachener vorzeitig verlassen. Schlaudraff wird unter anderem auch von Bremen umworben.
Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs bestätigte vor dem Bundesligaspiel der Bremer gegen den VfL Wolfsburg das Interesse und meinte: Die Bayern sind nicht alleine. Die Konkurrenz ist groß. Sicher könne der Rekordmeister das beste Angebot unterbreiten, aber: Geld ist ja nicht alles. Hoeneß bestätigte die Bereitschaft des FC Bayern, zwischen 20 und 40 Millionen Euro in die Verstärkung der Mannschaft zu investieren. Die Summe müsse jedoch nicht zwangsläufig in den Kauf eines einzelnen Spielers fließen, sondern könne sich auch auf mehrere Einkäufe verteilen, erklärte Hoeneß. Die Suche des deutschen Rekordmeisters konzentriere sich vor allem auf Offensivkräfte.
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