Düsseldorf - In der Fußball-Bundesliga kehrt wieder der Alltag ein. Knapp die Hälfte aller Erstliga-Clubs hat die Arbeit nach der Winterpause wieder aufgenommen.
Schlusslicht FSV Mainz 05 und der Tabellen-16. Borussia Mönchengladbach streben mit neuem Personal die Kehrtwende im Abstiegskampf an. Eintracht Frankfurt, Arminia Bielefeld, Hannover 96, der VfL Wolfsburg und der 1. FC Nürnberg wollen ihre Plätze im gesicherten Mittelfeld halten. Von den Spitzenclubs startete allein der Tabellenfünfte Hertha BSC die Operation internationales Geschäft.
Damit haben elf von 18 Erstligisten die Arbeit im neuen Jahr aufgenommen. Bereits Ende Dezember hatte Trainer Thomas Doll die Profis des krisengeplagten Hamburger SV zum Frühstart gebeten, am Vortag hatten die Aufsteiger Alemannia Aachen und Energie Cottbus nachgezogen.
In Mönchengladbach setzen sie große Hoffnungen auf Neuzugang Steve Gohouri. Der Nationalspieler von der Elfenbeinküste soll der zuletzt wackeligen Defensive Stabilität verleihen. Trotz eines Rückstands von zwei Punkten auf den rettenden 15. Platz ist Borussen-Coach Jupp Heynckes optimistisch: Jeder weiß um die Situation, in der wir uns befinden. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir unser Spiel verbessern werden.
Der von Borussia Dortmund umworbene Thomas von Heesen musste in Bielefeld auf Marcio Borges und Sibusiso Zuma verzichten. Einen eventuellen Wechsel zum Westfalen-Rivalen wollte der 45-jährige von Heesen nicht kommentieren.