Regionalligist Union stellt Stadionprojekt vor | 2007-01-11
Berlin - Fußball-Regionalligist 1. FC Union Berlin hat ein Projekt zur umfassenden Modernisierung seines Stadions vorgestellt. Die 1920 erbaute Alte Försterei in der Wuhlheide soll nach den Plänen des Vereins bis 2008 für 17 Millionen Euro um- und ausgebaut werden.
Dies ist nötig, weil wir sonst vom Deutschen Fußball-Bund keine Spielgenehmigung mehr erhalten, begründete Präsident Dirk Zingler die Dringlichkeit der Maßnahmen. Nach dem Umbau soll die Arena ein Fassungsvermögen von 23 700 Zuschauern haben.
Die Sanierung umfasst die Neuerrichtung der Sitzplatztribüne sowie die Modernisierung und Überdachung der Stehplatzränge. Geplant sind auch eine Flutlichtanlage sowie eine Rasenheizung. Der Verein will 1,8 Millionen Euro durch Eigenmittel erbringen, 12 Millionen sollen durch Bankkredite und Investoren aufgebracht werden. 3,2 Millionen Euro erwartet Union als Investitionszuschuss vom Land Berlin, dass momentan noch Eigentümer des Stadions ist. Wir rechnen fest mit diesem Zuschuss, weil das Land Berlin damit dauerhaft von Investitionen entlastet wird, ist Präsident Zingler optimistisch. Das Land Berlin habe schon Entgegenkommen signalisiert. Deshalb soll dem Verein demnächst auch das Stadion für den symbolischen Preis von einem Euro übereignet werden.