Düsseldorf - Der Ligapokal des deutschen Fußballs steht möglicherweise vor einschneidenden Veränderungen. Der Leverkusener Wolfgang Holzhäuser, Vizepräsident des Ligaverbandes, bestätigte auf dpa-Anfrage einen Bericht der Bild am Sonntag.
Demnach könnte der Wettbewerb auf mehr als sechs Clubs ausgeweitet werden. Zudem könnte es deutlich mehr Preisgeld geben. Eine Modifizierung sei denkbar, aber mehr als Überlegungen gibt es derzeit nicht. Es wäre schon zu viel gesagt, von Planungen zu sprechen, äußerte Holzhäuser.
Das von der Zeitung genannte Gesamt-Preisgeld in Höhe von 25 Millionen Euro bestätigte Holzhäuser nicht: Über Zahlen haben wir nicht gesprochen. Auch eine Austragung des Finales im Ausland, eventuell in Asien, hält Holzhäuser im Moment eher für unwahrscheinlich: Das wäre ein Schnellschuss. Das muss sehr sorgfältig überlegt werden. Holzhäuser sagte indes, es könne dazu kommen, dass beispielsweise die Bundesliga-Aufsteiger Startplätze für den Ligapokal bekommen.
Bislang nehmen am Ligapokal der deutsche Meister, der Vizemeister, die nachfolgend drei bestplatzierten Vereine der Bundesliga- Abschlusstabelle und der DFB-Pokalsieger teil. 2006 hatte sich Weder Bremen im Leipziger Endspiel gegen Bayern München mit 2:0 durchgesetzt. Ausrichter des Wettbewerbs ist die Deutsche Fußball Liga (DFL).
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