Brüssel - Die G 14 hat auf die Kritik von Karl-Heinz Rummenigge reagiert und will bei ihrer nächsten Sitzung am 30. November die Vorwürfe vom Vorstandschef des FC Bayern München diskutieren.
Wie Thomas Kurth, Geschäftsführer der Interessenvereinigung der 18 großen europäischen Fußball-Clubs, mitteilte, sollen die Aussagen aus den Reihen des G 14-Gründungsmitglieds beim Treffen in Barcelona intern diskutiert werden.
Rummenigge hatte die Existenzberechtigung der G 14 in Frage gestellt und den Austritt des deutschen Rekordmeisters in Erwägung gezogen. Jeder in der G 14 denkt doch nur an sich. Es gibt wenige Gemeinsamkeiten zwischen den Clubs, kritisierte der Bayern-Chef Egoismus innerhalb der Interessengemeinschaft. Besonders prangerte Rummenigge die finanzielle Schieflage unter den Vereinen an.
Kurth betonte die Notwendigkeit der G 14 für den Austausch von Informationen unter den Spitzenvereinen und die Positionierung bei Streitigkeiten mit den internationalen Verbänden FIFA und UEFA. Gleichzeitig zeigte er auch Verständnis für die Klage der Bayern wegen deren finanzieller Unterlegenheit im Vergleich zu den Top-Clubs aus England, Italien und Spanien. Sie sind Rivalen, und es ist normal, dass diese Rivalität zu kleinen Spannungen führt. Für manche ist es leichter, weil sie bessere finanzielle Bedingungen als andere haben, sagte der Schweizer.