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Düsseldorf und Dynamo patzen - Osnabrück vorn | 2006-12-10


Leipzig - Der VfL Osnabrück und der Wuppertaler SV gehen mit dem Blick von den Aufstiegsplätzen in die Winterpause der Fußball-Regionalliga Nord.

Nachdem die Wuppertaler nicht über ein 1:1 beim FC St. Pauli hinaus gekommen waren, hätten sie sowohl von Fortuna Düsseldorf als auch von Dynamo Dresden noch vom begehrten zweiten Platz verdrängt werden können. Doch beide Mitkonkurrenten mussten Auswärtsniederlagen einstecken und überwintern nun auf den Nichtaufstiegsplätzen vier und fünf. Davor auf Rang drei schob sich noch Rot-Weiß Erfurt, das bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach II mit 1:0 siegte.

Nach elf nicht verlorenen Partien in Serie erlebte Fortuna Düsseldorf zum Auftakt der Rückrunde beim 1:4 gegen Rot-Weiß Ahlen eine böse Überraschung. Dabei präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Uwe Weidemann wie schon beim 0:3 gegen den selben Gegner am ersten Spieltag alles andere als ein Aufstiegsaspirant. Bei uns hat es heute von Anfang an nicht gestimmt, so dass die Niederlage vollkommen in Ordnung geht, sagte Weidemann, der dem Gegner gleichzeitig ein Kompliment aussprach: Wenn Ahlen immer so wie gegen uns aufgetreten wäre, stünden sie vermutlich vor uns.

Die Chance, sich vor Düsseldorf und sogar auf Platz zwei zu schieben, verpasste dagegen Zweitliga-Absteiger Dresden. Für die Sachsen war jeoch beim 0:1 gegen Holstein Kiel in der Fremde mal wieder nichts zu holen, so dass sie mittlerweile seit sieben Auswärtspartien sieglos sind. Trainer Norbert Meier konnte seiner Elf diesmal aber wenigstens eine gute Leistungs attestieren. Wir haben zumindest bis zur 35. Minute das Spiel klar bestimmt, aber wir haben wie immer das Tor nicht gemacht, sagte der Meier. Dafür wurden wir später bestraft.

An die Dresdner herangepirscht hat sich der VfB Lübeck. Bei Bayer Leverkusen kamen sie trotz des Ausfalls von fünf Stammkräften zu einem schmeichelhaften 1:0-Sieg, womit sie nach Punkten zu den Sachsen aufschlossen. Nun sind wir oben dabei und im nächsten Jahr werden wir dann angreifen, verkündete Torjäger Dustin Heun.

Nicht ändern will Kickers Emden seine Ziele trotz des 3:2-Siegs über Borussia Dortmund II und dem damit verbundenen Sprung auf Tabellenplatz sechs. Das interessiert uns nicht, denn wir müssen weiter unsere Punkte gegen den Abstieg sammeln, sagte Abwehrspieler Mario Neunaber. Und auch der vom FC St. Pauli umworbene Trainer Marc Fascher blieb beim Blick auf die Tabelle eher gelassen. Das hört sich zwar gut an, aber am Ende wird abgerechnet, sagte Fascher und betonte, seinen Vertrag bei den Nordfriesen erfüllen zu wollen.


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