Hamburg - Ein mögliches Engagement von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann als Fußball-Nationalcoach der USA ist von den amerikanischen Bundesliga-Profis einhellig begrüßt worden.
Es wäre sensationell, mit ihm zusammenzuarbeiten, ich halte unheimlich viel von ihm und seiner Art, sagte Kasey Keller der Online-Ausgabe der Bild-Zeitung. Der Torwart von Borussia Mönchengladbach hatte bei Tottenham Hotspur in der englischen Premier League noch mit Klinsmann zusammen gespielt und sich auch schon mit ihm an dessen Wohnsitz in Kalifornien getroffen.
Auch Steven Cherundulo von Hannover 96 sprach sich für den deutschen WM-Trainer als Nachfolger von Bruce Arena aus. Klinsmann wird die Mentalität der Amerikaner kennen und mögen. Er wohnt ja schon einige Jahre in den USA. Bei uns geht alles etwas lockerer zu, aber ich glaube, das hat er drauf, sagte der Verteidiger. Für ihn sei ein Vertragsabschluss mit dem 41-Jährigen keine Überraschung. Der Name ist schon lange im Gespräch, sagte Cherundolo.
Klinsmann hatte in Interviews mit der amerikanischen Nachrichtenagentur ap und der New York Times Gespräche mit dem US-Verband bestätigt und sein Interesse an dem Traineramt bekundet. Joachim Löw, sein früherer Assistent und Nachfolger als deutscher Bundestrainer, bestätigte, dass das Thema für Klinsmann relevant sei. Jürgen hat mir schon vor längerer Zeit sein Interesse am US-Job angedeutet. Ich kann mir gut vorstellen, dass er für die WM 2010 alle Energie reinlegt, sagte er der Bild-Zeitung.
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