Wieder Ausschreitungen in griechischer Liga | 2006-10-29
Athen - Der griechische Fußball ist abermals von Ausschreitungen überschattet worden. Beim Spiel FC Larissa - Paok Saloniki (1:2) wurden 30 Personen verletzt.
Die Hooligans bewarfen sich mit Plastikstühlen, Steinen, Leuchtkugeln, Holzlatten und Eisenstangen, wie das Fernsehen zeigte. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Randalierer auf den Tribünen des Stadions von Larissa auseinander zu treiben. Spieler und Schiedsrichter flüchteten in die Kabinen. Das Spiel musste für rund 30 Minuten unterbrochen werden.
Die Situation beruhigte sich in der zweiten Halbzeit, nachdem der Unparteiische mit Spielabbruch drohte. Aus Thessaloniki angereiste Paok-Anhänger hatten vor dem Spiel zahlreiche Geschäfte und Autos im Zentrum der mittelgriechischen Stadt Larissa beschädigt.
Bereits beim Athener Derby zwischen Panathinaikos und AEK waren 20 Personen verletzt worden. Die beiden Spitzenvereine Athens wurden zu je 120 000 Euro Strafe verurteilt. In einem anderen Fall wurde der Präsident von Ionikos Nikaia zu 80 000 Euro Strafe verurteilt. Zudem wurden seinem Club vier Punkte in der Meisterschaft abgezogen.