Doll: Es wird Zeit, dass der Knoten platzt | 2006-09-28
Hamburg - Der Hamburger SV nimmt erneut Anlauf auf den ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga. Nach dem 0:1 im Champions-League-Spiel bei ZSKA Moskau müssen die Hanseaten bei Eintracht Frankfurt antreten.
Zumindest die Statistik weist die Hessen als einen angenehmen Rivalen aus. In den letzten sechs Begegnungen gab es für den HSV keine Niederlage (vier Siege, zwei Unentschieden). Entscheidend ist, dass wir nach dem schlechten Spiel in Moskau nach vorne schauen, sagte Trainer Thomas Doll, dessen Team seit elf Pflichtspielen ohne Sieg ist. Er habe sich mit der Mannschaft über die Leistung in Moskau bereits ausgetauscht und will am Tag vor den Spiel im Hotel erneut alle Profis zur Aussprache um sich scharen. Ich will mehr Tempo aus dem Mittelfeld, will wieder Aktionen sehen in die Tiefe des Raumes.
Auch Doll ist ungeduldig geworden. Es wird Zeit, dass der Knoten platzt, meinte der Trainer und bekannte: Dass wir mehr als in Moskau investieren müssen, ist klar. Erneut stehen ihm einige Spieler nicht zur Verfügung. Guy Demel, Mehdi Mahdavikia und Collin Benjamin sind noch gesperrt. Thimothee Atouba fällt weiterhin mit einer Adduktorenzerrung aus. Rechtsverteidiger könnten Rene Klingbeil oder Raphael Wicky spielen.