Frankfurt/Main - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will den Dialog mit den Fan-Beauftragten der 36 deutschen Proficlubs intensivieren.
Wie die DFL mitteilte, werden die Geschäftsführer Christian Seifert und Holger Hieronymus bei der Tagung der Fan-Vertreter am 27. November in Frankfurt/Main über aktuelle Entwicklungen im Profi-Fußball informieren.
Neben einem allgemeinen Gedankenaustausch, bei dem mit Rückblick auf das Jahr 2006 zum Beispiel über die Erfahrungen mit den zu Saisonbeginn veränderten Anstoßzeiten gesprochen wird, stehen auch die Themen Gewalt und Rassismus auf der Tagesordnung. Dabei wird der neue DFL-Fan-Beauftragte Thomas Schneider auch sein Konzept für die kommenden Monate präsentieren.
Unterdessen hat Franz Beckenbauer vor Übertreibungen in der aktuellen Diskussion um Gewalt und Rassismus im Fußball gewarnt und zur Besonnenheit aufgerufen. Es sei eine Illusion gewesen, nach der gewaltfreien WM in Deutschland zu glauben, dass es nie wieder zu Krawallen in Fußballstadien kommen könne, sagte der WM-OK-Chef in der ZDF-Sendung Berlin Mitte.
Beckenbauer warnte vor Überreaktionen. Ich denke, man muss das einfach beobachten, sagte er, man soll jetzt nicht gleich alle Himmel schreiend zusammen trommeln und den Notstand ausrufen. So weit sind wir noch nicht. Gleichzeitig forderte er, Täter hart zu bestrafen. Das Stadionverbot habe sich in den letzten Jahren gut bewährt. Doch letztlich müsse der Fußball sich selbst reinigen. Da muss jeder mitmachen, so Beckenbauer
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