Kickers: Geisterspiel und Geldstrafe wegen Abbruch | 2006-11-02
Frankfurt/Main - Der Spielabbruch des DFB-Pokalspiels Kickers Stuttgart - Hertha BSC Berlin am 25. Oktober hat für den Fußball-Regionalligisten fatale Folgen.
Nach dem Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) muss der Regionalligist wegen nicht ausreichenden Ordnungsdienstes und mangelnden Schutzes des Schiedsrichter-Assistenten sein erstes Meisterschafts-Heimspiel nach dem 8. November unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Außerdem wurde eine Geldstrafe in Höhe von 10 000 Euro verhängt.
Der aktuelle Spielplan sieht am 8. November das Stuttgarter Heimspiel gegen Hessen Kassel und am 18. November das Heimspiel gegen die SV Elversberg vor. Die Stuttgarter Kickers haben dem Urteil bereits zugestimmt, das damit rechtskräftig ist. Bereits am 26. Oktober hatte das DFB-Sportgericht das abgebrochene Pokalspiel mit 2:0 für Hertha BSC gewertet. In der 81. Spielminute war die Partie beim Stand von 2:0 für Hertha BSC abgebrochen worden, nachdem Schiedsrichter-Assistent Kai Voss (Großhansdorf) aus dem Zuschauer-Bereich von einem gefüllten Bierbecher am Rücken getroffen worden war und seine Linienrichter-Tätigkeit nicht weiter ausüben konnte.