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Der 11. Spieltag im Telegramm | 2006-11-06


Borussia Dortmund - Alemannia Aachen (Dienstag, 20.00 Uhr)

Nach nur einem Sieg in fünf Heimspielen wächst in Dortmund die Ungeduld der Fans. Aus Sorge um ein Wiederaufleben der Trainerdiskussion sprach Geschäftsführer Watzke Coach van Marwijk auch im Falle einer Niederlage gegen Aachen einen Freibrief aus. Auch beim Gast nahm der Vereinsfrieden nach zuletzt drei Niederlagen Schaden: Mit einer Suspendierung von Schlaudraff wollte Trainer Frontzeck ein Zeichen setzen. Der Shooting-Star soll bis Mittwoch über seinen Egoismus nachdenken. (Heimbilanz: 3-0-0, 7:2 Tore)

1. FC Nürnberg - Werder Bremen (Dienstag, 20.00 Uhr)

Die Bremer leiden weiter unter einer Grippewelle. Zum Spiel nach Nürnberg werden allerdings auch die zuletzt angeschlagenen Akteure, darunter die Stammspieler Miroslav Klose, Clemens Fritz, Pierre Womé und Naldo, anreisen. Gegen Cottbus hatte Schaaf einige Spieler einsetzen müssen, die nicht hundertprozentig fit waren. Auf jeden Fall fehlen werden die verletzten Borowski, Owomoyela und Zidan. Deshalb befürchtet Trainer Schaaf ähnlich negative Auswirkungen wie schon beim enttäuschenden 1:1 gegen Cottbus. Die Nürnberger wollen nach zuletzt acht sieglosen Spielen die Gunst der Stunde nutzen. Bei ihnen kehrt Abwehrspieler Wolf nach verbüßter Gelb-Sperre in das Team zurück. (Heimbilanz: 10-8-6, 35:26 Tore)

VfB Stuttgart - Hamburger SV (Dienstag, 20.00 Uhr)

Beim VfB reifen Euroapcup-Träume, beim HSV geht die Angst vor einer weiteren Talfahrt um. Unterschiedlicher könnte die Ausgangsposition kaum sein. Den Gästen droht im Falle einer Niederlage ein Abstiegsplatz. Die Stuttgarter rangieren nach sieben Spielen ohne Niederlage auf Rang zwei - nur zwei Punkte vom Platz an der Sonne entfernt. Erst wenige Stunden vor der Partie wird sich entscheiden, ob der angeschlagene Cacau mitwirken kann. Beim HSV kehrt Trochowski für Sorin in die Startelf zurück. (Heimbilanz: 20-10-11, 85:56 Tore)

FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg (Dienstag, 20.00 Uhr)

Die Minimalisten aus Wolfsburg planen in Mainz den vierten Streich. Drei 1:0-Pflichtspielsiege haben das Selbstbewusstsein gestärkt. Die Aufgabe scheint lösbar: Schließlich warten die Mainzer seit dem ersten Spieltag auf einen Heimsieg. Gleichwohl sind die Norddeutschen gewarnt: In der vorigen Saison gelang dem FSV beim 5:1 der zweithöchste Bundesliga-Heimsieg. Weigelt soll den Rot-gesperrten Rose ersetzen. Bei den Wölfen kehrt Kapitän Hofland nach Gelbsperre zurück. Verteidiger Madlung fällt wegen einer Fußverletzung aus. (Heimbilanz: 1-0-1, 5:3 Tore)


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