Gelsenkirchen - Beim FC Schalke 04 kehrt keine Ruhe ein. Auch vor dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach dreht sich beim Fußball-Bundesligisten alles um die Personalie Frank Rost.
Die Äußerung des von Cheftrainer Mirko Slomka vor der Partie gegen Bayern München überraschend auf die Ersatzbank degradierten Keepers, es seien erneut Interna an die Öffentlichkeit getragen worden, sorgen weiter für Verwirrung. Während Slomka noch einmal betonte, dass ich die Entscheidung Frank mitgeteilt habe und diese nicht mit der Mannschaft diskutiert wurde und es auch keinen Disput gegeben habe, bleibt die Aussage des Schlussmanns auf seiner Homepage unwidersprochen. Dort wird Rost mit den Worten zitiert, es seien schon wieder Interna aus der Mannschaftssitzung an die Öffentlichkeit gebracht und heute in den Medien veröffentlicht worden. Medien hatten berichtet, Rost habe Slomka nach seiner Degradierung als Co-Trainer bezeichnet. Rost bestreitet das, spricht aber zugleich von veröffentlichten Interna.
Schalkes Manager Andreas Müller sagte dazu ausweichend: Wir haben ein wichtiges Spiel vor der Brust und beschäftigen uns nicht mit Franks Homepage. Nachfragen bei den Spielern sind zwecklos, da die Schalker Profis derzeit die Presse boykottieren. Wenn die Mannschaft wenigstens da einen Aufhänger hat, wo Gemeinsamkeit herrscht, warum nicht, kommentierte Müller.
Die Partie in Mönchengladbach gerät fast in den Hintergrund. Dabei steht Schalke nach zwei Spielen ohne Sieg unter Druck und Trainer Slomka muss in der Verteidigung umstellen. Für Kapitän Marcelo Bordon (Oberschenkelverletzung) wird wohl Tim Hoogland spielen. Und der erfahrene Rost muss auch in Mönchengladbach seinen Platz zwischen den Pfosten für Nachwuchskeeper Manuel Neuer räumen.
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