Aachen - Mit Rückkehrer Jan Schlaudraff und wiedergewonnenem Selbstvertrauen geht Alemannia Aachen in das Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg.
Das 0:0 bei Borussia Dortmund, mit dem die Alemannia eine Negativserie von zuvor drei Niederlagen stoppte, stimmt Trainer Michael Frontzeck für das Duell mit dem punktgleichen Tabellennachbarn optimistisch: Die Art und Weise, wie meine Mannschaft in Dortmund aufgetreten ist, hat mir sehr gut gefallen. Wir setzen jetzt alles daran, dass die Woche auch ein gutes Ende nimmt.
Nach Einschätzung des Fußball-Lehrers hat die Maßnahme, Nationalspieler Schlaudraff aus disziplinarischen Gründen für ein Spiel zu suspendieren, zur Leistungssteigerung der Mannschaft beigetragen. Ich wollte damit ein Zeichen setzen. Alle Beteiligten haben darauf positiv reagiert, sagte Frontzeck. Er ließ offen, ob Schlaudraff von Beginn an stürmen wird. Viel deutet jedoch auf die sofortige Rückkehr des schnellen Angreifers in die Startelf hin. Zumal sich Schlaudraff einsichtig zeigte: Der Trainer hat mir einige Denkanstöße gegeben. Ich habe die Zeit gut genutzt.
Nürnbergs Trainer Hans Meyer freut sich auf ein Wiedersehen mit Frontzeck, der sein Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach war. Ich nehme an, dass er so viel Respekt besitzt, mir die drei Punkte zu schenken, scherzte Meyer. Nach zuletzt zwei Niederlagen droht ein Abrutschen in gefährliche Tabellenregionen. Wir haben zu Beginn der Saison praktisch über unsere Verhältnisse gelebt, sagte Meyer.
Zwar musste Nürnbergs brasilianischer Abwehrchef Glauber das Training mit Oberschenkelproblemen abbrechen, soll aber auflaufen. Frontzeck bangt um den Einsatz von Abwehrspieler Thomas Stehle, der schon in der Partie gegen den BVB über Rückenprobleme klagte und ausgewechselt werden musste.
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